WACHSEN, OHNE DIE SEELE ZU VERLIEREN (mit Hotelier Josef „Sepp" Schwaiger)
Shownotes
WACHSEN, OHNE DIE SEELE ZU VERLIEREN (mit Hotelier Josef „Sepp" Schwaiger)
Josef „Sepp" Schwaiger ist in dem Hotel aufgewachsen, das er heute führt – und hat daraus weit mehr gemacht als einen Familienbetrieb. Nach einem Architekturstudium und ersten Jahren in der Baubranche kehrte er 2008 nach Maria Alm am Hochkönig zurück, übernahm den elterlichen 29-Zimmer-Gasthof und baute ihn zu einem 72-Zimmer-Lifestyle-Hotel um. Zehn Jahre später folgte das Hotel SEPP – ein Adults-only-Konzept, das in der Branche für Aufsehen sorgte und ihm 2019 den Titel „Hotelier des Jahres" bei den Rolling Pin Awards einbrachte. Heute steht die The Eder Collection für drei eigenständige Häuser mit klaren Haltungen: Lifestyle, Adults-only, Family. Sepp verbindet Tradition mit Vision, Architektur mit Gastfreundschaft – und ist nebenbei noch Tourismus-Vorstand der Hochkönig-Region, Aufsichtsrat der Bergbahnen und zweiter Bürgermeister von Maria Alm.
Wie schafft man es, aus einem Dorfgasthof eine Collection-Marke zu machen, ohne die Seele zu verlieren? Und was bedeutet es, Hotelier mit Haltung zu sein – in einer Branche, in der Gäste alles erwarten, aber Authentizität das Seltenste ist?
Ein Gespräch über den Mut, gegen den Strom zu bauen, über Charity als Teil der Unternehmens-DNA und über die Frage, warum echte Gastfreundschaft nicht kopierbar ist – sondern nur lebbar.
Josef „Sepp" Schwaiger
Hotels (mit Links)
The Eder Collection (Übersicht): https://www.theedercollection.com/ Hotel eder (Lifestyle & Wellness): https://www.hoteleder.com/ Hotel SEPP (Adults-only, 21+): https://www.edersepp.com/ EdeR FriDa (Family Hotel): https://www.ederfrida.com/
Projekte & Engagement (Auswahl)
Grundstein Eder Collection (2018): Eröffnung des neu gebauten Hotel SEPP + Gründung der edersepp KG (Startpunkt der Collection-Expansion).
Charity / Krebshilfe: Charity-Schiene der Eder Collection u. a. Pink Ribbon, SEPP Classics, Kingdom of Men, außerdem Wings for Life (Übersicht):
https://www.theedercollection.com/charity/
Ehrungen / Awards
Hotelier des Jahres 2019 (Rolling Pin Awards): https://www.rollingpin.de/people/rolling-pin-awards-2019-josef-sepp-schwaiger
Independent Hotel Leader of the Year / „Hotel Leader of the Year 2025“ (Independent Hotel Show / IHM Awards 2025 – Berichterstattung): https://www.tophotel.de/ihm-awards-2025-das-sind-die-gewinner-376515/
https://www.gastroreport.de/news/2025/11/independenthotelshowawards2025_gewinner.php
expertiv im Netz www.expertiv.de Instagram: @expertiv_gmbh LinkedIn: @expertiv-gmbh
Transkript anzeigen
00:00:02: Glück auf und willkommen zu in Arbeit.
00:00:04: In Arbeit ist der Podcast Überhaltung, Substanz und Leidenschaft.
00:00:08: Und in dieser Staffel geht es um Werte nicht als Etikett, sondern so, wie sie im Alltag wirklich wirken.
00:00:13: Wenn entschieden wird, wenn es eng wird und wenn man trotzdem da bleibt.
00:00:17: In eigener Sache.
00:00:19: Ich habe in letzter Zeit viele Zuschriften bekommen, dass die Gäste der zweiten Staffel interessant bis hin zu genial waren.
00:00:26: Damit das so bleibt, liked, teilt, werdet follower.
00:00:30: in euren Netzwerken, Social Media, whatever.
00:00:33: Das ist mein Sprit und der sollte mir nicht ausgehen.
00:00:35: Danke dafür.
00:00:37: Und heute ist für mich eine besondere Folge.
00:00:40: Mein erstes Auswärtsspiel.
00:00:42: Mobil aufgenommen und zum ersten Mal im Ausland.
00:00:44: Und es fühlt mich nach Mariaalm im schönen Österreich an einen Ort, mit dem ich persönlich viel verbinde.
00:00:50: Hier sind meine Kinder groß geworden.
00:00:52: Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht emotional werde.
00:00:54: Und sie sind inzwischen selbst hier im Ort verankert.
00:00:57: Mein Gast ist Josef.
00:00:59: Josef Schweiger genannt Sepp, Gastgeber und Unternehmer der EDA Collection, hier in Maria Alm, drei Häuser, drei Hotels, der EDA, der Sepp und die EDA Frieda.
00:01:13: Und trotzdem spürt man, hier geht es nicht um Fassade, sondern um Atmosphäre, um Menschen und um Geschichten, die überall mitschwingen, ohne dass es
00:01:20: zur Show wird.
00:01:21: Und warum genau Sepp?
00:01:23: Ich komme seit über fünfzehn Jahren nach Maria Alm und aus der Ferne habe ich miterlebt, wie sich aus dem Eder etwas entwickelt hat, das den Ort mitprägt.
00:01:31: Genau deshalb wollte ich SEB als Menschen kennenlernen, nicht als Marke.
00:01:36: Wir sprechen über Entscheidungen, die man nicht nur trifft, sondern auch trägt im Team, in der Familie, im Alltag.
00:01:42: Kein PR-Gespräch, ein Gespräch auf Augenhöhe.
00:01:46: In Arbeit.
00:01:47: Der Podcast mit Sebastian Matthias Skotnik.
00:01:51: Präsentiert von Expertiv.
00:01:58: Selbst schön, dass du da bist.
00:02:00: Oder ja, schön, dass ich hier sein darf.
00:02:04: Ja, schön, Basti, dass du da bist.
00:02:06: So muss ich sagen.
00:02:07: Herzlichen Dank.
00:02:08: Ich hatte vor einiger Zeit die Anfrage geschickt hier nach Maria Alm, ob du Lust hast, mit mir ins Gespräch zu gehen.
00:02:14: Prompte Antwort.
00:02:15: Ja, machen wir.
00:02:16: Komm vorbei.
00:02:17: Ich legle alles.
00:02:18: So habe ich es am gernsten, sag ich.
00:02:20: Und wenn ich mich hier einmal umgucke, ihr werdet das hinterher in den Show-Notes sehen können und in den Videos.
00:02:27: Also, so eine geile Aussicht habe ich noch nie gehabt bei dem Podcast.
00:02:29: Und ich war schon, also bei uns in Buchen ist auch toll.
00:02:32: Aber so geil habe ich es noch nicht
00:02:34: gehabt.
00:02:34: Ja, ich bin jetzt, ob deine Intro da jetzt ein bisschen sprachlos fasst, weil das war sehr, sehr, sehr nett von dir, deine Worte.
00:02:43: Und wenn das dein erstes Auswärtsspiel ist, dann hast du dir einen guten Platz ausgesucht.
00:02:47: Ein gutes Stadion oder ein Auswärtsspiel.
00:02:50: Definitiv.
00:02:51: Ich vergerne.
00:02:52: Also als Fußballfan bin ich gerne auswärts, aber nehme ich natürlich als Lob.
00:02:56: Genauso habe ich es aber auch gemeint.
00:02:57: Ich habe lange an der Einleitung getüftelt.
00:03:00: um nicht zu überpäsen, weil wir uns ja gestern erst kurz kennengelernt haben.
00:03:03: Das kann auch nach hinten losgehen, das möchte ich nicht.
00:03:05: Aber genauso habe ich es wahrgenommen.
00:03:07: Und da lass uns drüber sprechen.
00:03:12: Seit Maria Alm ist für mich ein Ort, der hängen bleibt.
00:03:15: Dieses Zuhause-Gefühl.
00:03:17: Habe ich sofort, wenn ich hier bin.
00:03:19: Was bedeutet für dich der Ort privat, nicht als Gastgeber?
00:03:22: Privat bin ich eigentlich selten, aber ich bin auch nicht geschäftlich.
00:03:27: Also ich bin eigentlich so wie ich bin und wir ... Wir sind ja von klein auf mit Gästen aufgewachsen.
00:03:32: Für uns ist privat gleich geschäftlich und geschäftlich gleich privat.
00:03:38: Wir leben unser Leben so intensiv wie möglich und an einem der schönsten Plätze der Welt für mich jetzt.
00:03:48: Ich bin auch viel gereist und was mir auch sehr, sehr viel bringt für mein Leben.
00:03:53: Aber ich bin einfach hier auf einem Platz und da bin ich sehr, sehr dankbar.
00:03:58: bin ich auch sehr froh, dass du den Platz hier gewählt hast am Hotel Eder.
00:04:03: Nämlich sind wir hier ganz nahe am Mittelpunkt dieses Ortes, nämlich an der schönen Kirche.
00:04:09: Weil die Kirche steht da zu deiner linken Seite.
00:04:12: Und die Kirche ist die höchste, mit die höchste des Landes Österreichs.
00:04:19: Da gibt es nur ein paar Dom.
00:04:22: Was ist die Mehrzahl von Dom?
00:04:23: Da oben, okay, da gibt es höhere, aber eine Kirche ist es die höchste und spitzeste.
00:04:30: Ja.
00:04:31: Und vielleicht können die Zuhörer da nochmal nachgugeln, wie hoch sie wirklich ist.
00:04:36: Da gibt es zwei verschiedene Masse.
00:04:38: Ist auch?
00:04:39: Ja, ja, wir haben immer im Internet.
00:04:41: Als Antwort,
00:04:41: als Antworten.
00:04:42: Und dann gucken wir mal hinterher, welche Antwort, welches Volumina da gewinnt an Antworten.
00:04:46: Ja,
00:04:46: zum Beispiel.
00:04:48: Du hast gerade eben schon einen Gang gesagt, hier bist du groß geworden, hier hat alles angefangen.
00:04:51: Lass uns darüber sprechen.
00:04:53: Wer ist da selbst?
00:04:54: Wo kommt er her?
00:04:55: Ja, ich bin hier aufgewachsen und reingeboren in eine ... Kleine Familie.
00:05:01: Mein Opa ist ja auch hierhergekommen, weil sein Vater eigentlich einen Platz für ihn gesucht hat.
00:05:07: Sein Vater hatte zwei Söhne und für beide Söhne hat er was gesucht für die Zukunft.
00:05:13: Und der andere Sohn hat den Bauernhof übernommen und für den anderen hat er was gesucht.
00:05:17: Und da ist er mit seinem kleinen Motorrad hier in der Gegend herumgefahren.
00:05:22: Er war kein Maria Alma.
00:05:24: Aber so zwanzig, dreißig Kilometer war sein Radius damals in den Fünfzigern.
00:05:30: und in den fünftiger Jahren haben sie dann hier eine Scheune entdeckt vor der Kirche, tatsächlich, da war eine Scheune und diese Scheune gehörte zu einem zu einem kleinen Gasthof, also ein ganz ganz kleiner Wirtschaft und die hatten keine Nachkommen und insofern war es dann möglich diese Schäune zu kaufen.
00:05:50: und aus dieser Schäune, wo ein paar Quadratmeter Grund dabei waren, haben sie dann ein kleines Gasthaus gebaut.
00:05:57: Mein Opa war damals neun Jahre alt und für ihn hat er eigentlich das schon vorschauend.
00:06:03: Erworben und mit achtzehn Jahren musste mein mein Opa damals hierher in den anderen Ort und durfte dann die die Wirtschaft betreiben.
00:06:14: Sein Vater damals hat ihm da aber Kellnerinnen und so weiter zur Seite gestellt, ältere, damit der Junge ja auch Unterstützung hat.
00:06:24: So lernte er dann hier meine Oma kennen und so nahm alles seinen Weg um meine Mama.
00:06:30: Man hat da meinen Vater kennengelernt, er ist in Maria Alma und von daher kommt der Name Schweiger aus einer tollen Bauersfamilie.
00:06:41: rausgeboren haben wir hier eigentlich total gute Wurzeln und mit dem Namen Schweiger weil wir oft gefragt werden warum Schweiger?
00:06:49: aber das kommt einfach von meiner väterlichen Seite wo ich sehr sehr stolz bin vermisse ihn sehr weil der ist dann ganz jung gestorben eigentlich an Leukämie und so sind wir drei Kinder eigentlich mit der Mama und mit den Großeltern hier im Gasbetrieb groß geworden und das hat uns auch sehr sehr zusammen geschweißt alle miteinander.
00:07:09: deshalb haben wir vielleicht so ein intensives, familiäres Verhältnis und es sind sehr, sehr Schätzent oder Wertschätzent, was jetzt eine funktionierende Familie anklet.
00:07:22: Okay,
00:07:22: krass.
00:07:23: Lass uns gleich noch mal darüber sprechen.
00:07:24: Du hast gerade eben gesagt, euer Vater ist früh gegangen.
00:07:27: Ich habe mich natürlich im Vorfeld zu dieser Folge ein Stück weit informiert und du hast mal gesagt, dass er aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen ist.
00:07:35: eigentlich um Abschied zu nehmen und hier abzuleben.
00:07:39: Was hat das mit dir gemacht?
00:07:41: Zu der Zeit wusste ich hier das nicht, weil ich hatte ja Erstkommunion.
00:07:44: Ich war damals ja sieben, acht Jahre.
00:07:47: Da hab ich mich ja gefreut, dass er heimkommt.
00:07:50: Als Kind sieht man ja nicht, wenn da wer krank ist, so, man sieht schon krank, aber man kann es schwer einordnen.
00:07:57: Und zu der Zeit war für mich eigentlich alles in Ordnung und so bis zu dem Zeitpunkt, dass man dann eigentlich nicht weiß, Oder checked, dass er da nicht mehr kommt, eigentlich.
00:08:11: Insofern, ja.
00:08:14: Hab leider zu wenig Erinnerungen, muss ich sagen.
00:08:18: Und deshalb bin ich mein Sohn jetzt in dem Alter, wie ich damals war.
00:08:22: Er ist jetzt acht.
00:08:23: Und deshalb bin ich umso mehr dankbarer, wenn ich jetzt meinen Sohn sehe.
00:08:28: Und ich möchte unbedingt, dass er viel mehr ... Erinnerungen, dass man mit mir gemeinsam teilen darf.
00:08:36: Ja, was bleibt ist einfach, hat uns so viel mitgegeben an Kraft, Energie offensichtlich und Kreativität offensichtlich, aber auch an Liebe.
00:08:46: Und es ist leider so im Leben gehört das leider dazu.
00:08:50: Was soll man?
00:08:51: Kann man dann im Nachhinein nicht mehr ändern, für sich selbst einfach auch.
00:08:56: das Beste dann daraus zu machen, aber auch daraus zu lernen.
00:08:59: Und für die sind die jeder, wie sagt man, hat seinen Zettel hinten drauf wahrscheinlich.
00:09:05: Und da muss man... Also deshalb das Leben sehr, sehr wertschätzen.
00:09:10: Das ist ganz oben bei mir.
00:09:11: Meine Frau war dann auch krank vor ein paar Jahren, aber, ja, ich glaube, wir sollten nicht von einer Dinge in der Tragöde, in die andere, schüttern, aber die sind die Dinge einfach.
00:09:21: Ja,
00:09:21: selber du sagst, das sind die Dinge.
00:09:23: Ich meine, auf der einen Seite ein Unternehmen aufbauen, erfolgreich zu sein, sich immer wieder neu zu erfinden, denn sich selbstständig zu machen und Unternehmer zu sein, das habe ich selber gemerkt.
00:09:36: war gar nicht so herausfordernd, wie ich immer dachte, aber unternehmer zu bleiben, immer wieder interessant zu sein mit seiner Dienstleistung, seinem Produkt oder seiner Ware.
00:09:45: Das kommt ja immer darauf an.
00:09:47: Ich glaube, das ist so die Crux und da die Stärke zu haben, das zu beweisen.
00:09:51: Und da gehören dann auch herausfordernde Zeiten wie Krankheit dazu.
00:09:56: Das verlangt einem extrem viel ab, definitiv.
00:09:58: Und du sagst, das gehört dazu und nichts ist so.
00:10:03: trotz.
00:10:04: Denke ich, es ist wichtig.
00:10:05: Es ist wichtig darüber zu sprechen.
00:10:08: Aber du hast recht.
00:10:10: Erst mal danke, dass du so hast tief gucken lassen.
00:10:13: Ich finde und hatte gestern zweimal den Moment, in dem deine Mama hier durch das Hotel flitzt.
00:10:20: Ja, ja, genau.
00:10:21: Oder auch deine Frau.
00:10:23: Hier ist Aktivität.
00:10:24: Es gibt sicherlich auch Situationen, wo du selbst bist, auch wenn du sagst, wir sind so authentisch, wie wir sind.
00:10:29: Wir leben hier unser Leben.
00:10:31: Und ich kann mir vorstellen, dass es trotzdem oftmals Bühne ist.
00:10:36: An dir sieht ein Gast nie, aber dein Team sofort.
00:10:41: Schlechte Laune.
00:10:42: Ich wusste es.
00:10:43: Und dann musst du laufen gehen, hast du gesagt, ne?
00:10:45: Ja, genau.
00:10:48: Na ja, es ist einfach... Beim Gas kann man dann doch ein bisschen drüber spielen, aber ich bin selten schlecht gelaunt, muss man sagen.
00:10:59: kommt jetzt nicht so oft vor.
00:11:00: Okay.
00:11:01: Na eher nachdenklich, weil Michael Dinge beschäftigen und diese Nachdenklichkeit ist vor der Bühne, sagen wir mal so, bei den Gästen weniger sichtbar als hinter der Bühne, weil wir mit Mitarbeitern ja doch dann in einem Team, also wir haben grundsätzlich eine ganz flache Hierarchie mit unseren Mitarbeitern, wir lieben es mit denen zum Arbeiten und was heißt mit denen, mit uns, wir sind alle eine... eine Gruppe.
00:11:28: Und wir sorgen gemeinsam für den Erfolg.
00:11:30: Und diesen Erfolg gilt es gemeinsam zu pflegen, wie du sagst.
00:11:35: Also wir wollen uns ja stetig weiterentwickeln.
00:11:39: Und da muss ich dir recht geben, Unternehmer zu werden.
00:11:42: Es geht dann relativ schnell und du sagst bleiben, ist es dann schwierig.
00:11:48: Das ist auch so.
00:11:49: Aber wenn man sich ständig erneuert, frisch hält und Man darf einfach nicht, wie sagt man, faul werden oder so, oder lazy, oder wer jetzt das Englisch hat.
00:12:01: Wenn wir da ständig am Puls der Zeit bleiben, dann glaube ich, darf gar nicht so viel schiefgehen an dem schönen Ort, wo wir sind.
00:12:10: Also, weil die Runde herum, es ist im Grunde wirklich angerichtet.
00:12:14: Das ist eine hervorragende Region und Möglichkeit, hier tätig zu sein.
00:12:19: Also, ich bin da extrem dankbar.
00:12:23: Ihr wisst, wie das läuft.
00:12:25: Podcasts leben von Menschen, die zuhören, teilen und weiter sagen.
00:12:29: Wenn euch in Arbeit gefällt, folgt dem Kanal, werdet Follower, gebt eine Bewertung ab oder empfehlt die Folge
00:12:35: weiter.
00:12:36: Denn genau das sorgt dafür, dass die Gespräche weitergehen.
00:12:39: Mit Menschen, die wirklich was zu sagen haben.
00:12:45: Und was man noch spürt im Eder und auch in deinen beiden anderen Hotels, in euren beiden Hotels, dass ihr euch nur erfindet, aber dass die DNA immer dieselbe bleibt.
00:12:54: Und wie das zustande kommt, da kommen wir gleich nochmal zu.
00:12:57: Was mich interessieren würde, ist bei all dem machen wir uns nichts vor.
00:13:02: Also wenn ihr mal auf die Internetseite geht da draußen und guckt euch mal das Eder an oder den Sepp oder die Eder Frieda, das ist schon High End.
00:13:09: Aber ohne Hotelbezug, was ist für dich echter Luxus, Sepp?
00:13:13: Muss ich mal kurz nachdenken?
00:13:14: Ja, darfst du?
00:13:15: Nimm die
00:13:15: alle zwei, der will.
00:13:17: Na, weil echt der Luxus ist... Das ist wieder so eine einfache Antwort, aber Luxus ist jetzt wirklich, wenn man sie bewegen kann, ohne Schmerzen und umgeben von tollen Leuten.
00:13:31: Das können Freunde sein, das kann eine kleine Familie sein.
00:13:37: Oder eben eine Firma oder so, ja.
00:13:39: Für mich ist auch Luxus zu sagen, ich bin... dass ich stolz bin auf meine Mitarbeiter.
00:13:45: Wir haben jetzt doch hundertsechzig Mitarbeiter in meiner Firma.
00:13:49: Und wie ich angefangen habe, vor fünfzehn Jahren waren es zehn Mitarbeiter oder so.
00:13:54: Hast du schon immer die Vision, ich will, ich muss, dass jeder soll groß werden?
00:13:59: Anfangs hatte ich eine ganz andere Vision, weil als Junge war ich in einem technischen Gymnasium eher.
00:14:05: Ich wollte Baumeister werden und architekt viel mehr, nicht weniger Baumeister, aber ich wollte architekt werden.
00:14:11: Und das war so mein Antrieb.
00:14:14: Ich habe da ein Architektur studiert in Innsbruck und das hat mir extrem Spaß gemacht.
00:14:19: Und dann parallel zum Studium, da waren auch Weißt du vielleicht, dass von deinen Kindern, die haben auch Ferien, und in den Ferien habe ich dann eine Cocktail-Bar hier eröffnet, im Dorf.
00:14:31: Das war eigentlich der Start meiner Tätigkeit als Gastgeber, weil ich wollte eigentlich gar nicht wird werden, sag ich mal, wird.
00:14:42: Das wollte ich eigentlich nicht machen, weil als Kind kannst du dir vorstellen, das war ja der schwierige Zeit für uns in der Familie, meine Mama war ... natürlich mega enttäuscht auf das Leben, wenn sie da ihren Partner verliert und unseren Papa.
00:15:00: Das war, man ist ja dann schon einmal, da ist man glaube ich mal ein paar einige Jahre Auto vor.
00:15:07: Und dann funktioniert man eigentlich nur noch und in dem Sinn muss man ja wirklich Jeden Tag einen schönen Muttertag wünschen oder dankbar sein, weil sie durchgestanden hat mit den Großeltern.
00:15:21: Das war ein super Trio.
00:15:23: Und haben uns als kleines Trio, wir waren da drei.
00:15:27: Drei kleine Geschroppen und man sagt so Geschroppen.
00:15:31: Wie sagt man, was heißt der kleine Autorausdruck in Deutschland für so kleine Fratzen?
00:15:35: Ja, vielleicht.
00:15:37: Und parallel zum Betrieb großgezogen.
00:15:41: Und jetzt dürfen wir sagen, weil die Mama hat dann Gott sei Dank wieder auch einen neuen Partner an die gefunden.
00:15:47: Und jetzt haben wir sogar noch zwei, zwanzig Jahre hinter mir noch zwei Geschwister und so sind wir fünf Kinder.
00:15:53: Und wir alle miteinander haben ... Super auskommen.
00:15:57: und irgendwann war dann diese gute Entwicklung dieses Hauses da.
00:16:02: Es war klar, wer weitermacht und wir haben alle zusammen geholfen.
00:16:07: und mein Bruder und ich haben dann nochmal entschieden, wir machen noch was Neues.
00:16:11: Jeder für sich.
00:16:12: Der Tom hat dann seine Schiehütte am Berg oben eröffnen dürfen.
00:16:19: Super Konzept, was ich jetzt super auch verbinden lässt mit unseren Hotels hier im Dorf.
00:16:25: Ja.
00:16:25: Und ich habe parallel zum Haus, ich wollte da nochmal was Neues machen.
00:16:30: Das Haus war mir da ein bisschen zu klein.
00:16:31: Dachte, wir brauchen ein bisschen mehr Raum alle miteinander.
00:16:34: Meine Mama, meine Frau und ich.
00:16:36: Und so haben wir noch ein Adults Only Hotel.
00:16:39: Und das haben wir dann nicht meinen Namen gegeben.
00:16:41: Es heißt zwar Sepp, aber es ist vielmehr der Name von meinem Vater.
00:16:47: Der auch Sepp ist... Mein Opa ist auch so... Also wir... Tragen wir alle so mit, oder?
00:16:53: Ja, alle, Josef, aber meinen Sohnemann, den haben wir dann Sepp getauft.
00:16:57: Ah, cool!
00:16:58: Der ist nämlich genau in dem Jahr geboren, wo wir das Hotel erlesen nicht hatten.
00:17:02: Jetzt haben wir den Sepp getauft.
00:17:06: Und deshalb war die Historie einfach extrem cool.
00:17:10: Gott sei Dank, das ist... Mein größtes Glück und mein größter Luxus, da ein Seppi als Sohn bekommen zu haben.
00:17:18: Und da, ja, die Tanne und ich.
00:17:20: Und das war das Schönste im Leben, was uns passieren hat können.
00:17:23: Und so ein Sohn jetzt.
00:17:27: Und er lebt das auch so mit, wie ich damals.
00:17:29: Jetzt schauen wir mal, es schön wär's, wenn er dann ... Ja, wenn er diese Energie mitnimmt und da... Ja,
00:17:35: der kann keine andere Wahl sein.
00:17:35: Nein, wir wollen nicht, aber schon die Wahl geben, so wie ich es auch bekommen habe.
00:17:42: Die Wahl war schon sehr wichtig, weil hätten sie damals gesagt, ich muss, ich muss, ich muss, dann wäre es wahrscheinlich nicht so cool geworden.
00:17:52: Was ich krass fand ist, dass du gerade eben... die Verbindung zwischen allem hergestellt hast, beendet mit, mein Bruder hat noch mal was Neues gemacht, ich hab noch mal was Neues gemacht und trotzdem passt es ganz gut ins Konzept und gut zusammen.
00:18:05: Wobei ein Schelmwetter denkt, das war vorher nicht geplant.
00:18:09: Was ich schon richtig krass fand, war gerade eben, wie deine Augen geleuchtet haben und deine Lachfalten extrem geworden sind, als du über ein Seppi gesprochen hast.
00:18:18: Mega,
00:18:18: mega.
00:18:20: Das ist dein Augenstern, sagt man bei uns, oder?
00:18:23: Ja, ist so.
00:18:26: Wenn du die Frage luxusst, dann ist es wirklich so, dass man, ich bin so dankbar.
00:18:30: Ja?
00:18:32: Du hast jetzt innerhalb kürzester Zeit, ich weiß gar nicht, wie lange wir aufnehmen, schon acht Mal darüber Dankbarkeit gesprochen.
00:18:37: Ist das aufgefallen?
00:18:39: Ja.
00:18:40: Einer der höchsten Werte, die wir in uns fragen, Dankbarkeit.
00:18:43: Krass.
00:18:44: Du hast jetzt schon, also ich müsste jetzt nochmal kurz nach, also ich höre es mir auf jeden Fall nochmal an, aber sieben oder acht mal hast du gesagt, ich bin extrem dankbar in diesem Ort zu sein, ich bin extrem dankbar in dieser Familie zu sein, extrem dankbar, das zu machen, zu dürfen, was ich mache.
00:18:59: Krass, wie reflektiert du auch bist?
00:19:02: Ja, fällt mir jetzt auf, wenn du es so erwähnst, aber es ist so, ja, es ist irgendwie, aber das Mahnen vielleicht... diese einschneidenden Momente im Leben, die dich dann erinnern, an die Werte.
00:19:19: Und die Werte sind großartig, wenn man sie erfahren darf.
00:19:24: Und ich will es einfach jeden Menschen wünschen, dass er auch in diese Lage oder in diese Situationen kommt, nicht um Schicksale zu erleben.
00:19:35: braucht auch manchmal gar keinen Schicksal.
00:19:38: Wenn man weiß, wie wertvoll ein Leben ist, dann reicht das.
00:19:42: Absolut.
00:19:43: Und man muss nicht jeden Tag extrem viel arbeiten oder immer nur leistungsorientiert Vollgas.
00:19:50: Das geht auch ruhiger.
00:19:51: Jeder Mensch hat eine andere Aufgabe da, glaube ich.
00:19:58: Gibt es dich mit deinem tollen Podcast und du besuchst Menschen, wo ich auch wieder dankbar bin, weil wer schreibt mir, also wenn wer schreibt, ich würde mich gerne unterhalten, dann ist das ja echt erstens einmal toll, freut mich extrem, ein paar Worte loszuwerden, weil ja, man hat auch nicht immer so die Gelegenheit.
00:20:20: Also wir haben uns gestern kurz darüber unterhalten, ich komme aus der Personaldienstleistung, habe eine Unternehmung in der Personaldienstleistung, Zeitarbeit, schräger Personalvermittlung und früher, an meinem Job hat mir immer gefallen, dass ich in fremde Unternehmen gegangen bin und habe mir Dinge anschauen können, wie wir zum Beispiel Styropor hergestellt.
00:20:42: Also ich hatte jeden Tag Sendung mit der Maus.
00:20:44: Ja, ich habe gesehen, wie in einem Zementwerk Fertigteile von Häusern hergestellt wurden.
00:20:49: Oder oder oder oder.
00:20:51: Jetzt bin ich ja aus dem operativen Stück weit raus und bin aber immer noch interessiert.
00:20:55: Und dieses Interesse muss ja auch irgendwie gestillt werden.
00:20:58: Und ich habe mit diesem Podcast in Arbeit mir den Wunsch erfüllt, mit Menschen zu sprechen, deren Arbeit ich interessant finde, wo ich mir denke, coole Klamotte oder Dinge, die digital haben, Menschen, die brennen.
00:21:13: und halt eine gewisse Wertekultur in sich haben.
00:21:16: Und du hast gerade über Lebensqualität gesprochen, du hast gesagt, es muss nicht immer nur Vollgas sein, und jeder hat seinen Kosmos, jeder findet seine Arbeitsaufgabe, um in der Arbeit technisch zu bleiben, aber es geht um Lebensqualität.
00:21:30: Und umso älter ich werde, umso mehr merke ich, dass es genau das ist, was zählt, Lebensqualität.
00:21:36: Und die müssen wir uns ranholen.
00:21:39: tun wir auch in dem Moment, wo wir Entscheidungen treffen.
00:21:40: Kommen wir zu dem SEP der Entscheidung trifft.
00:21:45: Welche Entscheidung hat sich bei dir innen schwer angefühlt und was war der Preis dafür?
00:21:50: Wir entscheiden ja so viel aus dem Bauch, muss ich sagen.
00:21:53: Also wir gehen sehr viel, Gott sei Dank, haben wir oft die richtige Bauchentscheidung.
00:21:59: Der Mensch trifft generell die Entscheidung sehr viel im Bauch.
00:22:03: Das ist uns... Ich glaube, das weißt du auch.
00:22:06: Also, es sind immer emotionale Entscheidungen.
00:22:08: Es ist weniger die längste Rutsche oder das größte Hotel.
00:22:12: Es ist immer so, woher wird das beste Gefühl dabei?
00:22:16: Wenn du einen nach dem Urlaub googlst oder schaust, wo willst du hin?
00:22:20: Dann ist es jede Jahreszeit vielleicht woanders oder so.
00:22:25: Aber im Moment, oder was du für deinen Urlaub einfach willst.
00:22:29: Ja.
00:22:30: Und wenn du ein Autocraft ist, auch.
00:22:32: Du musst die Bauchentscheidung immer.
00:22:33: Ja.
00:22:36: Aber nicht nur jetzt das kaufen oder so.
00:22:37: Es ist immer die Entscheidungen fallen im Bauch.
00:22:39: Also sehr viel nach Gefühl.
00:22:42: Und wenn wir so, ich glaube, wir haben einfach ein gutes Setting, meine Frau und ich.
00:22:47: Und wir treffen Entscheidungen eigentlich nie alleine.
00:22:50: Das ist auch immer gut.
00:22:51: Wir fühlen extrem gerne den Dialog.
00:22:54: Und da sind wir uns auch nicht immer einer Meinung.
00:22:57: Wollt
00:22:57: gerade nach Reiber rein, Fran.
00:22:59: Aber... Aber auch meine Mom und so weiter.
00:23:03: Die binden wir natürlich da ein in dem Prozess.
00:23:06: Aber es geht dann letztendlich schon.
00:23:07: Es sind oft große Entscheidungen, weil es um viel Geld geht.
00:23:11: Und letztendlich muss ich mir das Geld ausleihen bei der Bank.
00:23:15: Woher soll man sonst haben.
00:23:17: Gott, heutzutage ist die Zeit ein bisschen besser, wenn du ein gutes Konzept hast und so weiter.
00:23:22: Dann gibt die Bank dann auch die Möglichkeit, was auch extrem wichtig und wertvoll ist für das ... wenn sie Betriebe weiterentwickeln können, dann hilft das allen da.
00:23:34: Wenn wir jetzt in unserem Fall die Hotels schön weiterentwickeln, dann hilft das einfach vielen anderen Geschäften, ob das die Sportgeschäften sind oder die Skilära sind.
00:23:43: oder macht nicht deine Tochter Skilära so quasi.
00:23:49: Genau, aber davon profitieren alle.
00:23:52: Als ich vor fünfzehn Jahre das erste Mal hergekommen bin, sah bei weitem nicht alles aus, wie es heute hier aussieht.
00:23:57: Und der, der vor fünfzehn Jahren einmal hier war und kommt heute hier und dazwischen ist ein Dilder von vierzehn Jahren, sagt, er ist ein bisschen mundane hier, muss man ganz klar sagen.
00:24:06: Meinst du, der Ort hat ein Stück weit ein Kultur an bleibendem verloren, weil er sich so entwickelt hat?
00:24:11: Oder meinst du, Maria Alm, der Kern, der ist sogar noch extremer geworden?
00:24:16: Wie fühlst du es selbst?
00:24:18: Naja, im Gegenteil, Marie-Alm, hier in Deutschland sagt sie oft, wir fahren auf die Alm oder so.
00:24:23: Ich hab viele Gäste aus eurem Zuhause, aus eurem Rheinland und so.
00:24:28: Aus
00:24:28: dem Ruhrgebiet ja, wobei wir sagen immer, wir fahren nach Marie-Alm, nicht auch Marie-Alm.
00:24:31: Wir fahren auf die Alm.
00:24:33: Deshalb, ich finde den Namen Alm schon sehr gelungen und passend zu unseren Orten.
00:24:39: Also grundsätzlich hat er mal den richtigen Namen.
00:24:42: Dann war es irgendwann die Marie-Alm, durch diese Marie erklär ich ganz kurz.
00:24:47: Zwarum Maria Alm, weil das war ja eben wegen dieser Walfahrtskirche.
00:24:51: die Gemeinde hat das den Namen Walfahrtsort dann auch einmal in den Ortsnamen mit aufgenommen und so heißt es Maria Alm eben in der Region Hochkönig.
00:25:02: Ein Gefühl.
00:25:03: Genau, der Gipfel der Gefühle ist unser Slogan für unsere Region und so arbeiten wir auch.
00:25:10: Also da steht es wieder Gefühl, nämlich Bauchentscheidungen, Gefühl, wir wollen die Leute herzen oder eben in der Bauchgegend eigentlich erreichen und wollen uns eigentlich dort festigen.
00:25:23: Das geht nur, wenn wir immer das machen, wofür wir stehen und unsere Werte sind ganz klar und das zeichnet den Ort definitiv aus.
00:25:34: Hier leben auch, ist auch ein normales Leben.
00:25:38: Also wir haben super viele Vereine, Musikkapelle, Schnalzerverein, Chorgruppen.
00:25:44: Die freiwillige Feuerwehr, den Fußballverein, den Tennisverein und so.
00:25:47: Es gibt ja viele touristische Orte, da gibt's das alles nicht mehr.
00:25:51: Da ist im Sommer auch teilweise tote Hose, wenn im Winter dann der Bär steht.
00:25:56: Die großen Namen und so.
00:25:58: Da wollen die... Also andere Orte, gell?
00:26:02: Aber die wollen da nicht unbedingt wohnen mehr auf da.
00:26:05: Junge Leute sehen da nicht so diese tolle Zukunft.
00:26:08: Die wohnen dann im Sommer woanders und so.
00:26:10: Wir haben... uns auf die Fahne geschrieben im Ort, dass wir ein ganz Jahresort sein wollen und das ganze Jahr über mehr und weniger Gäste begrüßen wollen.
00:26:23: Wir sind ja immer am Küchentisch mit den Gästen zusammengesessen und so passiert es heute auch.
00:26:30: im Frühstücksbuffet oder in den Restaurants, dann sind wir einfach an den Gästen.
00:26:35: Und das siehst du, da kennst du unsere Betriebe.
00:26:38: Da ist immer irgendwer von der Familie am ... jeden Tag irgendwo sichtbar.
00:26:43: Und das ist so, das ist eine Nachbarkeit.
00:26:46: Ich
00:26:46: wollte gerade sagen, am Puls der Zeit.
00:26:48: Nachbarkeit, Chefs zum Anpacken oder Hoteliers zum Anpacken, aber auch wir setzen uns in der Dorfgemeine mit allen zusammen und gucken, wo geht es ja jetzt eigentlich hin?
00:26:58: und dass nicht immer alle Meinungen gehört werden können und dass es auch nicht immer in alle Richtungen gehen kann, ist auch klar.
00:27:04: dass zumindest sich zusammengesetzt wird und geguckt wird, ja, wir wollen ein ganz Jahresort bleiben.
00:27:08: Und Leben muss hier auch noch möglich sein, auch finanziell als Bürger zum Beispiel.
00:27:13: Das ist auch ein großes Thema, wenn man sich hier so umhört.
00:27:15: Und am Ende des Tages gibt euch der Erfolg recht.
00:27:18: Und wenn wir über Erfolg sprechen, lieber Sib, dann habe ich, glaube ich, einen der erfolgreichsten Hoteliers in Österreich vor mir sitzen.
00:27:24: Denn im Jahr zwei tausend neunzehn bist du, warte mal kurz, Hotelier des Jahres geworden.
00:27:29: und zwanzig, fünfzwanzig Hotel-Lieder of the Year.
00:27:33: Leckophonie.
00:27:36: Wie wird man das?
00:27:37: Und was ist das überhaupt?
00:27:38: Hier, im Jahr zwei Jahrzehnte, war es echt eine super Auszeichnung, weil da war es ganz neu für uns.
00:27:43: Damals war das durch ein großes Magazin eigentlich ein Rolling Pin, war die Auszeichnung wirklich toll für uns.
00:27:51: Honorierte eben unsere Betriebe, da Tom, Seb, Eda, so diese Vielseitigkeit.
00:27:56: Wir sind in einem Jahr, haben wir dann zwei neue Betriebe aufgesperrt und blieben trotzdem in der DNA immer die gleichen.
00:28:02: Und das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, das war, Leider sind sehr, sehr viele Votings und so weiter unterwegs mittlerweile.
00:28:13: Ich liebe es dann, wenn diese beiden Auszeichnungen sind immer fachschöre Auszeichnungen gewesen.
00:28:18: Das ist schon cool gewesen.
00:28:20: Kürzlich war eben diese Auszeichnungen wieder da, weil wir Wir haben ja mit Dante Frieder, das ist unsere Geschichte vom Familienhotel, doch noch einmal, den Betrieb verdoppelt, auch wieder in einem Jahr.
00:28:32: Und das war übrigens Corona.
00:28:34: Also in Corona haben wir den Betrieb eigentlich übernommen und ein Gebäude, das eigentlich vom... wieder zurückgekauft wurde in die Dorfgemeinschaft, weil das gehörte amerikanischen Eigentümern.
00:28:47: Und dieses Gebäude war eigentlich wieder auf dem Weg Richtung Immobilien.
00:28:51: Ich weiß es nicht genau, aber auf jeden Fall hat das jetzt die wertvollste Nutzung für den Ort, weil jetzt... begrüßen wir halt ganz viele junge Familien im Ort, die durch die Tante Frieda, durch die Geschichte, ich sag immer so, ist ja so ein bisschen eine Anlehnung an die verrückte Bibelanstrumpf oder an die, gibt's ja so viele tolle Stars unserer Kindheit, mich verbindet man oft mit Pummuckel vom Meister Eder, aber die Bibelanstrumpf wäre so ein Charakter.
00:29:18: oder ja und die Tante Frieda ist eine Weltreisende.
00:29:22: Und die entdeckt die Welt und kommt dann heim und macht das Haus schöner, wo sie aufgewachsen ist.
00:29:27: Das sind sie in ihrer Person im Grunde.
00:29:30: Das haben wir so kreiert eigentlich.
00:29:31: Also mehr Authentizität und das ist, glaube ich, mit der schwersten Wort für mich, alleine durch mal ein Sprachfehler.
00:29:38: Mehr geht ja gar nicht.
00:29:39: Nein, wir sind extrem happy mit dem Ding, weil es war so ein großer ... Englisch wieder Move oder diese Richtung uns zu verdoppeln.
00:29:50: Wir sind ja damals in Corona, musste sich dann siebzig neue Mitarbeiter anstellen, musste die Investition tätigen und dieses ganze Konzept habe ich der Bankrehm so vorgelegt.
00:30:00: und dann musste man wirklich einen Schwung.
00:30:03: Geld ausleihen.
00:30:05: Und jetzt sind wir echt froh, dass es so funktioniert wie gewünscht.
00:30:10: Umso mehr noch.
00:30:11: Also jetzt, wir drehen ja gerade eine YouTube-Serie.
00:30:16: Und diese YouTube-Serie auch wiederum, weil wir so Bock haben, in dieser Geschichte zu arbeiten.
00:30:22: Erzähl
00:30:22: mal, was ist das für eine YouTube-Serie?
00:30:24: Was müssen sich meine Zuhörerinnen und Zuhörer denn da runter vom Wasser?
00:30:28: Wenn Sie dann Zeit haben, schauen Sie mal nach, das ist diese Hater-Komptante Frieda.
00:30:33: Ich heiße das Slogan jetzt in der YouTube-Serie.
00:30:35: Eine Reise steht bereits online.
00:30:37: Das ist diese Mondreise.
00:30:38: Also sie fliegt tatsächlich auf dem Mond.
00:30:40: Sie war die erste Frau auf dem Mond.
00:30:42: Wie es dazu kam, ist in dieser Serie sieben Minuten lang eine Folge.
00:30:47: Und weitere sechs Folgen kommen jetzt eigentlich online in diesen Jahr.
00:30:51: Und bis Weihnachten hin wollen wir vierzehn Folgen online haben.
00:30:54: Muss man sich das so vorstellen wie mein Sohn guckt so Bluey und ja Paw Patrol.
00:30:58: Ich glaube, das ist so ein bisschen
00:30:59: zu schnell.
00:31:00: Aber
00:31:01: man sagt ja... Post-Immolation-Content, also sehr einfach und sehr lernen.
00:31:07: Es sind auch Lernfolgen, also diese Lernen durch diese Weltreise.
00:31:11: Mir ging es so und jeder, der reist, der lernt nimmt irgendwo was mit, Inspirationen.
00:31:16: Du lernst auch im Realen was kennen für dich.
00:31:19: Insofern ist die Dantifrieder eine Weltreisende, die ... Also die nächsten Folgen, ich verrat sie jetzt.
00:31:25: Die Mondreise war separat, weil wir hatten dort dieses Thema Mond und so weiter.
00:31:31: Für das neue Jahr haben wir ganz gestarkt im Fokus.
00:31:34: So haben wir die Mondreise als... als Taser vorweggeschoben.
00:31:38: Ab jetzt fliegt sie nur noch in der Welt rum.
00:31:42: Oder fährt sie rum.
00:31:43: Sie fährt tatsächlich mit einem gelben Bulli.
00:31:45: Also hier haben wir die deutsche Automarke noch einmal.
00:31:51: Nicht ohne Hintergedanken.
00:31:52: Also vielleicht, wenn jemand Beziehungen hat zum VW-Bulli, bitte informieren.
00:31:58: Wir wollen gerne eine Kooperation.
00:32:02: Sie fährt tatsächlich mit dem gelben... VW Bulli, wie früher hier.
00:32:06: Die Taxis fahren ja da auf den Großglocken, dann fahren die mit dem Auto.
00:32:10: Das kannst du mir immer noch nicht vorstellen, wie das funktioniert.
00:32:12: Jedenfalls die Tante Frieda fuhr dann auch nach Rom.
00:32:15: Und nimmt immer irgendwas mit oder was?
00:32:17: Immer
00:32:17: was mit.
00:32:17: Und diese Dinge bringt sie dann auch mit ins Hotel.
00:32:20: Und die Geschichte ist dann so, sie sitzt im Kaminzimmer, wie wir hier auf bequemen Stühlen.
00:32:25: Und dann kommen so die Kinder aus dem Kinderhotel rein und sagen, oh, Tante Frieda, was ist denn das?
00:32:30: und so weiter.
00:32:31: Und dann haben sie halt einen Ufo mit in dem Fall.
00:32:33: und dieses Ufo, dann erklärt sie ihm und taucht in diese Geschichte ein, wie ein Fotoalbum.
00:32:39: Und dann blättern sie rein und ihr Begleiter, das ist der Winnie,
00:32:42: der
00:32:43: Papagei.
00:32:44: Und der Papagei passt immer auf auf sie, ist ein Geschützer.
00:32:48: Der Papagei ist tatsächlich im Haus.
00:32:50: Wir haben dort auch drei Papa-Geiden in einem schönen Volaire und die pflegen wir und passen alle drauf auf.
00:32:59: Das ganze Team, dort kümmert sich um die Papa-Geiden.
00:33:02: Also die Geschichte musst du doch mal malen.
00:33:04: Das hast du alles im Hotel, du hast die Frieda, die Tante Frieda fährt jetzt erstmal auswärts, auf dem Mond, Rom, Indien, was weiß ich.
00:33:14: Und dann kommst du in dieses Hotel.
00:33:15: Wo soll sie denn in Deutschland eigentlich?
00:33:17: Sitz
00:33:17: die Bochum.
00:33:18: Weißt du, was stimmt mit dir nicht?
00:33:19: Auf jeden Fall.
00:33:20: Wenn könnt ihr sie kennenlernen dort?
00:33:21: Mich?
00:33:22: Herbert Grönemeyer.
00:33:23: Mich?
00:33:23: Ah ja.
00:33:24: Ja, jetzt war ohne Witz, wenn sie ein Podcast ... Sie will doch bestimmt irgendwann mal ein Podcast machen, oder?
00:33:27: Ja, also.
00:33:29: Ja, okay.
00:33:29: Die wird sicher irgendwann mal ein Podcast machen.
00:33:31: Weiß,
00:33:31: soll ich dir ganz ehrlich sein?
00:33:32: Ich bin dabei, ne?
00:33:33: Das ist so interessant, weil wir schreiben ja das Buch selbst immer, diese Geschichten.
00:33:37: Wir sind ein Team, wir sind da jetzt fünf Leute oder so.
00:33:40: Ja.
00:33:40: Verschiedene ... Ansätze, Gedanken spielen da rein, weil es ist schon, muss sehr, sehr, sehr gut überlegt sein, wie diese sieben Minuten, diese Folge sich gestaltet.
00:33:50: Das muss auch total lustig sein für die Kinder, den Bluie lustig.
00:33:55: Aber wir wollen den zusätzlichen Mehrwert noch mitgeben.
00:33:59: Also, die sollen schon was lernen dabei, nicht nur da Quatsch schauen und so.
00:34:02: Man sagt ja immer, die Fernsehminuten sollen ja jetzt auch nicht so lang sein.
00:34:06: Man sagt ja, da fünf Minuten, wie sagt man da, fünf Minuten und dann mal das Alter.
00:34:11: jetzt acht Jahre ist, dann dürfte er fünf mal acht, also vierzig Minuten am Tag, sollte er schauen.
00:34:17: Okay, dann
00:34:17: siehst du, habe ich heute was gelernt?
00:34:20: Ja, Tante Frieder hat es uns herangetan, vielleicht wollen wir, wir wollen wirklich Bluie, also unseren Penschmack nennen.
00:34:29: Bluie wäre das wäre der größte Traum, wenn wir so berühmt werden können.
00:34:33: Drei Häuser, drei Welten.
00:34:35: Wir haben über Werte gesprochen.
00:34:38: Was ist der Kern, den man überall spüren muss?
00:34:41: Wir nennen es die familiäre Herzlichkeit.
00:34:44: Es ist eigentlich die familiäre Herzlichkeit, die müssen wir überall spüren.
00:34:48: Aber es ist kein Muss, sondern das ist so bei uns.
00:34:51: Das kommt
00:34:51: von euch innen heraus.
00:34:52: Das kommt von innen und das geht beim Bewerbungsgespräch bei den Mitarbeitern los.
00:34:58: Da führe ich immer das erste Gespräch.
00:35:00: Du hast viele internationale Mitarbeiterinnen, wie kommt das?
00:35:03: Weil wir uns aktiv darauf konzentriert haben, welche zu finden.
00:35:07: Wir haben Leute aus Bali, wir haben aus den Philippinen, wir haben aus Deutschland, wir haben aus Grazien, aus
00:35:14: allen Herrenländern.
00:35:15: Also wir haben wirklich fünfundzwanzig Länder.
00:35:17: Ecuador ist dabei, Chile ist dabei, Griechenland ist dabei.
00:35:23: Das macht es wirklich sehr wertvoll, macht wirklich viel Spaß.
00:35:27: Welche Welt ist für dich persönlich die anstrengendste und warum?
00:35:30: Intensiv ist das momentan in der Tante Frieder, weil wir... weil wir dort eben dieses neue Thema aufgemacht haben für uns.
00:35:37: Diese Filmproduktion ist schon eine Riesenarbeit, weil wir haben da Sprecher zum Kasten, wir haben Geschichten zum Schreiben, wir haben zum Produzieren.
00:35:47: Wir haben zwar ein Team aufgestellt, international, das sind die Leute in Singapur, in Indien und durch die Technik, durch die moderne Technik vernetzt.
00:35:54: und aber die sitzen ja jetzt... gestern mit der anderen Dame, die ist in Australien und die hilft uns auch in dem Projekt.
00:36:02: Die hat eine andere Uhrzeit und so.
00:36:04: Gestern um drei Uhr früh mit ihr nach Dingen entschieden.
00:36:07: Sie haben eine andere Uhrzeit und dann in den anderen Ländern.
00:36:10: Jetzt ist es ein bisschen intensiver dort, aber ich bin froh, weil ich am Tag in dem Peter und der Peter ist dort unser Direktor und der kümmert sich operativ extremst gut um das Haus.
00:36:21: ist der große Zirkusdirektor dort.
00:36:24: Manesche Freude,
00:36:25: Dante Frieda.
00:36:26: Manesche Freude ist tatsächlich ein Wort, das schreibe ich jetzt über die Eingangstür drauf.
00:36:31: Ist das so?
00:36:31: Ja, weil du das jetzt gesagt hast.
00:36:33: Nein, ich habe das vorher.
00:36:34: Hast du
00:36:35: vorher gehört?
00:36:35: Aber ich werde eher nicht manesche Freude.
00:36:37: Ich weiß es nicht.
00:36:37: Vielleicht manesche Freude oder bühnefreude.
00:36:39: Ich weiß es noch nicht.
00:36:40: Ich glaube, manesche Freude klingt cooler.
00:36:42: Dann schreibst du aber bitte drunter.
00:36:44: At Basti.
00:36:45: At Basti.
00:36:46: Ja, ja.
00:36:48: Welche Zielgruppe habt ihr bewusst verloren und warum war euch das wichtig, diese zu verlieren?
00:36:53: Wir haben keine verloren.
00:36:54: Richtige Antwort.
00:36:56: Ich hab nämlich auch lange drüber nachgedacht.
00:36:58: Habt ihr überhaupt eine Zielgruppe verloren?
00:37:00: Wenn ich das chronologisch sehe, gab's das Eder, dann gab's den SEP und danach kam die Frieda.
00:37:06: Jetzt hätte ja zum Beispiel, hätten die Familien ja sagen können, als es die Frieda noch nicht gab.
00:37:11: Was stimmt mit der EDA-Kollektion nicht?
00:37:14: Warum machen die den Adults only, wo die doch immer erzählen, die sind so für Familien?
00:37:19: Darauf zielt ja das, weißt
00:37:21: du?
00:37:21: Das ist ja das Schöne.
00:37:23: Wir haben die Häuser, die sich auf... Deshalb sind wir vielleicht auch gut, weil wir in dem Haus uns auf die Zielgruppe konzentrieren.
00:37:33: Man sagt ja, Spezifizierung ist king, ne?
00:37:35: Ja, genau.
00:37:35: Und das haben wir in den Häusern, bilden wir das super ab.
00:37:38: Also hier im Eda, im Haupthaus am Dorfplatz, zählt schon auf Familie, aber da sind die Kinder einfach älter, da sind es Jugendliche, deshalb steht da auch Flippa und Gmin-Geschichte.
00:37:50: Wir sind in der Abboxen und so weiter.
00:37:52: Es ist ein bisschen cooler und am Abend lebendiger.
00:37:55: Die Hotel Party, Cocktails und so weiter.
00:37:56: Da zählen andere Dinge wie in der Frieda.
00:37:59: Da ist Kino, Kegelbahn, Pizzeria, Rutsche, Wasserwelt.
00:38:04: Richtig viel.
00:38:05: Richtig, richtig viel.
00:38:07: Und im Adels Only ist es wieder Infinity Pool, Nachtbereiche, Saunen.
00:38:14: Ausschlafen,
00:38:15: Wohnwagen
00:38:16: am Dach, Ausschlafen, Frühstück bis ein Uhr Nachmittags, diese Dinge.
00:38:21: Okay, verstehe.
00:38:22: Und Woran merkt ein neues Teammitglied kommt aus Bali, Chile oder Peru.
00:38:28: In der ersten Woche, das ist hier kein Spruch im Eder, das ist so.
00:38:34: In dem wir an deren Seite einfach immer sind, ja, wir arbeiten ja auch mit denen.
00:38:39: Ich nehme die in den Armen, wir klopfen denen auf die Schulter, wir haben einen Lachen für den Mitarbeiter.
00:38:46: Die kommen von einer ganz anderen Kultur da her.
00:38:48: und jetzt steht auf einmal, also ich, vor zwei Jahren hatten wir die Balinese, die da an.
00:38:54: Gereist sie vor Weihnachten und da gab es einen Meter Schnee oder so.
00:38:58: Die haben noch nie im Leben Schnee gesehen.
00:38:59: Und?
00:39:00: Ich hab die einmal eingedeckt mit alten Winterjagen von mir, von uns.
00:39:06: Ja, die haben da vielleicht gar nicht so richtig gewusst, Schnee, okay.
00:39:09: Weiß, aber dass er kalt ist auch, weißt du.
00:39:13: Aber jetzt lieben sie es.
00:39:16: Die sind da neun Monate bei uns, dann drei Monate wieder zu Hause und dann kommen sie wieder so.
00:39:21: So haben wir so einen Zyklus.
00:39:23: Und
00:39:23: die kommen auch gerne wieder, ne?
00:39:24: Ja, die vermissen uns, die weinen, wenn sie von hier wieder wegfliegen.
00:39:28: Nein, scheiß!
00:39:29: Ja, aber das ist doch Bindung, ne?
00:39:31: Das ist doch Bindung, oder?
00:39:31: Ja, aber
00:39:32: ich wein da auch fast, ja.
00:39:33: Ja,
00:39:33: glaub ich dir.
00:39:34: Ja, weil...
00:39:35: Ich hab auch den Eindruck, wenn du, wie du hier mit mir durchs Eder gegangen bist, mitarbeiten.
00:39:41: Hey, Zapp!
00:39:42: Und du, hey, den Namen hab ich jetzt vergessen.
00:39:45: Aber der Umgang, man merkt das sofort, das ist nicht gespielt, das ist nicht gekünstelt.
00:39:49: Das seid ihr, ne?
00:39:53: Es geht nicht darum, Lebensläufe zu sortieren, auch nicht Profile in Raster zu pressen.
00:39:58: Und es geht erst recht nicht um Fließbandarbeit, es geht um Menschen, ums zuhören.
00:40:04: Das Potenzial in jedem von uns zu entdecken.
00:40:07: Wir bei Expertiv bringen Menschen nicht in Jobs, sondern in ihre berufliche Heimat.
00:40:13: Ins Ankommen.
00:40:15: Der Edda war das erste Hotel.
00:40:17: Gastruf, Hotel.
00:40:19: Welche drei Stellen im Haus erzählen am stärksten?
00:40:23: und was erzählen Sie?
00:40:25: Der Stammtisch, ganz definitiv, das ist die Stelle Nummer eins am Eder, weil da, das war immer der Tisch neben dem Eingang und da war der erste Kontakt.
00:40:36: Das war, ich stelle es mir so vor, wenn da früher dann in den Sechziger, Siebziger Jahren dann die Mercedes und so weiter angefangen sind aus Deutschland.
00:40:44: Das muss man sich ja schon noch mal erinnern.
00:40:47: Das ist wirklich nur deutsche Gäste in Erster Linie hergefahren.
00:40:51: Walter Schell war ja ein ganz wichtiger Gast von Marialen.
00:40:54: Walter Schell ist übrigens Ehrenbürger von unserem Ort.
00:40:57: Und er war ja Bundespräsident einmal.
00:41:00: Und er war sehr, sehr gern da.
00:41:03: Der hat das gelben Wagenlied oder hat er am Dorfplatz einmal gesungen.
00:41:06: Ehrlich?
00:41:07: Ja, ja.
00:41:08: Das ist so die stärkste Wurzel im Eder.
00:41:11: Da erkennt man das.
00:41:12: Daneben steht der Kachlofen.
00:41:14: Der ist von Anfang an dort drinnen.
00:41:15: Den Kachlofen haben wir durch alle Umbauten auch nie verändert.
00:41:19: Den Standisch haben wir nur ein bisschen rundherum schöner gemacht.
00:41:23: Und wir haben ihn rauchfrei gemacht und da haben sie gechickt ohne Ende.
00:41:28: Ich erinnere mich noch, wie ich übernommen habe, vor fünfzehn Jahren, da wurde wirklich viel geraucht.
00:41:32: Und kann ich mir jetzt nicht mehr vorstellen, wenn dann die Gäste anreisen und dann sitzen da mal einige.
00:41:37: Landwirte und örtliche Einheimische am Tisch und die haben alle geraucht, die sind klar, die Zeit war so.
00:41:44: Und ich habe damals so viel Schälweh oder Kopf gehabt immer beim Arbeiten, das war schon brutal.
00:41:49: Ich bin dann froh gewesen, wie das nicht mehr erlaubt dann war, weil ich muss ja da jeden Tag stehen und so und so.
00:41:58: Insofern stammt ich Kachlofen.
00:42:02: Und die Hotelbar-Eder.
00:42:04: Das ist eigentlich das Zentrum dort,
00:42:07: das Herzstück.
00:42:09: Ist
00:42:10: untypisch auch für ein Hotel, dass so viel Lebendigkeit gleich an der Rezeption und gewusselt ist, wie so ein Wimmelbild.
00:42:18: Da ist gleich mal was los und gibt auch Tage, wo wenig los ist, ist klar.
00:42:22: Aber an vielen Tagen ist es so richtig ursprünglich.
00:42:26: Wie stellst du sicher, dass die Story nie schöner wird als der Alltag?
00:42:31: Nein, das ist ja ganz entscheidend.
00:42:35: Wir verkaufen uns nach außen nicht schöner als wir da sind vor Ort.
00:42:38: Das dürfen wir nicht.
00:42:40: Das ist eigentlich eine Grundlinie für uns, das macht ja überhaupt keinen Sinn, weil der Gast soll ja eigentlich vor Ort dann noch einmal schöner erleben, um auch diese Begeisterung zu erfahren.
00:42:53: heutzutage oder mit Bewertungen und so weiter im Internet, das ist schon extrem wichtig.
00:42:58: Es gibt so viele Häuser, wo einfach nach außen viel viel schöner dargestellt sind und dann ist Verwartung so die Kacke.
00:43:05: Das passiert dir bei uns nicht, das bin ich mir sicher.
00:43:08: Der emotionale Sepp, wann hast du das letzte mal richtig gelacht und worüber so richtig herzhaft?
00:43:15: Aber über mich selbst, weil es oft so blöd sind, ich mache oft Fehler.
00:43:20: Ich kann sehr gerne über mich selber auch lachen.
00:43:22: Ja, das
00:43:22: sind meine Brüder am Geist.
00:43:23: Ich kann auch sehr gut über mich lachen.
00:43:25: Man macht selber einfach.
00:43:26: Wenn man so viel macht, dann macht man schon viel Scheiße auch.
00:43:28: Wann warst
00:43:29: du das letzte Mal richtig traurig?
00:43:30: Das war damals richtig, richtig traurig.
00:43:33: Es ist einfach so die Zeit gewesen.
00:43:35: Wenn ich zu mir gemerkt habe, Scheiße, da fehlt schon ein Papa.
00:43:39: Das im Momentig gab es natürlich viele.
00:43:42: Gott sei Dank, meine Familie hat es gehofft, dass nicht so viele Momente waren in dem Fall, aber richtig traurig war ich dann eigentlich mit der Nachricht, die dann ja meine Frau hatte dann Brustkrebs eben vor vier Jahren jetzt weit fortgeschritten auch und dann das wieder erfahren zu müssen und so, das war dann aber...
00:44:03: Holt ihr auch dich das zurück?
00:44:05: Ja,
00:44:06: da hab ich dann ein paar mal.
00:44:08: Ein bisschen erfolgt im Kopf.
00:44:09: Das war dann wirklich der Part.
00:44:11: Das kann man gut vorstellen.
00:44:11: Habe ich schlecht geschlafen.
00:44:14: Aber dann, Gott sei Dank, waren nicht so... Opa und Roma sind ja gestorben, die waren mir extrem nahe.
00:44:22: Aber diese extreme Nähe, die ist so nahe, dass ich gar nicht zu spür, dass die gar nicht mehr da sind.
00:44:27: Ist das so?
00:44:28: Ja, Wahnsinn.
00:44:29: Irgendwie habe ich das Gefühl, die sind immer noch irgendwo da oder so.
00:44:32: Krass, ja, das ist extrem.
00:44:35: Bei den zwei ist es ganz extrem.
00:44:37: Wir waren so nahe, dass ich, also ich glaub, die Oma, manchmal muss ich nachdenken, ob sie wirklich weg ist oder so, oder beim Opa ganz speziell.
00:44:46: Echt?
00:44:47: Ja, er war doch wirklich so.
00:44:48: Das ist auch schon eine krasse Bindung, oder?
00:44:49: Ja.
00:44:49: Ein heimliches Gefühl, also mir gegenüber macht das so was Warmes, so, ne?
00:44:54: Ich vergleich das jetzt, hab das unmittelbar verglichen mit meinem Verhältnis zu meiner Großmutter und meinem Großvater.
00:45:02: Wir haben auch ein sehr ähnliches Verhältnis zueinander gehabt.
00:45:05: Für mich spielen die auch... sehr häufig noch eine Rolle in meinem Kopf.
00:45:09: Wir würde Opa entscheiden und was hätte Oma.
00:45:11: Oder wenn ich gut esse, denke ich oft an meine Oma.
00:45:14: Weißt du so?
00:45:16: Wenn ich was schmecke, dann denke ich mir, ah, das hätte auch gut von Oma sein können.
00:45:20: Ja, genau.
00:45:21: Diese Gedanken, die habe ich wöchentlich.
00:45:25: Aber da vorne gehen die Skifahrer durch den Friedhof durch.
00:45:27: Ja, ist auch schönes Bild irgendwie.
00:45:29: Und der Friedhof aber generell ist so ein Schöne.
00:45:31: Also ich bin ja oft mit den Gästen eine Ortsrunde gegangen und beim Friedhof fällt immer auf.
00:45:36: Boah, ihr habt einen schönen Friedhof.
00:45:37: Ja, ist auch so.
00:45:38: Mit den Schmiedeisernen Kreuzern.
00:45:39: Das gibt es bei uns nicht, weil bei uns ist das irgendwo Abseits und so.
00:45:43: Bei uns ist es eher so, dass die Verstorbenen ja total in unserer Mitte sind.
00:45:48: Ich schaue ja jetzt auf das Grab eigentlich darüber.
00:45:51: Das ist ja ja dann Opa, Oma und Papa.
00:45:54: Und das ist ja nur zwanzig Meter nebenan und so.
00:45:59: Das ist irgendwie schon
00:46:00: extrem.
00:46:03: Ich finde den Wert für das Dorf extrem cool, dass das rund um diese Kirche sich so geordnet hat.
00:46:13: Wir haben früher in Deutschland, hoffe ich, erzählt bekommen, dass ich der Ortskern, wo ist der Ortskern?
00:46:17: Guck mal, wo ist die Kirche?
00:46:19: Da weißt du, wo der Ortskern ist.
00:46:20: Es ist von früher noch so, ja, aber hier ist es... Das ist ja nicht spürbar, du siehst es ja.
00:46:27: Also hier ist es ja von hier aus geht alles ab und hier spielt sich dann quasi auch alles ab.
00:46:34: Man ist ja kurz da, ist ja nur zu besuchen, in dieser Zeit soll man einfach das das bestmögliche in seinem Leben... verbringen und verrichten.
00:46:43: Wie gesagt, der andere hat mehr Aufgaben, der andere weniger.
00:46:48: Der andere hat soziale Aufgaben oder Fähigkeiten.
00:46:52: Ich bin total, was das soziale Aufgaben ist.
00:46:55: Ich hab auch soziale Aufgaben mit meinem Team und so.
00:46:58: Aber wenn ich jetzt ein Pflege und so denke, da gibt's schon Menschen, die können viel besser mit Pflege umgehen.
00:47:03: Deshalb
00:47:04: ist ja auch schön, dass wir so individuell sind.
00:47:05: Aber weil ich mich ja in einem Auswärtsspiel befinde, gibst du mir gerade eben einen genialen Steilpass?
00:47:11: Du hast gesagt, wir befinden uns nur kurze Zeit auf dieser Erde?
00:47:14: Oder sind in dieser Hülle?
00:47:16: Der eine sagt so, der andere sagt so.
00:47:18: Was soll am Ende von dir bleiben?
00:47:20: Die Menschen im Ort sollen sich erinnern, ich oder meine Familie, dass wir als Familie Edda viel in dem Ort auch beigetragen haben.
00:47:27: Das ist über das freue ich mich.
00:47:30: Das wird nicht am Grabstein stehen, aber
00:47:34: man soll sich
00:47:34: erinnern, das war ein guter für den Ort und der hat den Ort wertgeschätzt und den Ort auch gehoffen zu wachsen.
00:47:43: Aber auch nicht übertrieben.
00:47:46: Das ist mir ganz wichtig.
00:47:47: Also keine Huldigung, ne?
00:47:48: Nein, nicht übertrieben meine ich jetzt in dem Fall, dass wir nicht, dass jeder den Ort verschandelt hätten oder so.
00:47:55: Wir wollen den Ort wertvoll weiterhelfen und nur zum gewissen Maße.
00:48:01: Das soll nie übertrieben werden.
00:48:02: Also es wird kein... Manche vermissen es, dass da jetzt kein brutaler Abrechie im Ort herrscht oder so, aber es ist für uns jetzt nicht die große DNA.
00:48:12: Es braucht Plätze, das ist klar.
00:48:13: Das ist glaube
00:48:14: ich auch nicht die DNA des Ortes.
00:48:15: Nein,
00:48:16: das müssen wir schon bewusst sein.
00:48:18: Für was stehen wir als Ort Maria Alm?
00:48:20: Das wären wir ein Anliegen, wenn das über Generationen... Ja, aber ich rede sowieso nicht über die nächsten Generationen.
00:48:27: Jede Generation muss für sich eigentlich entscheiden, was richtig ist.
00:48:31: gerade.
00:48:32: Jetzt, gerade jetzt, ist es schon so, dass die Werte gerade sehr wichtig sind für uns, aber auch für die Menschen.
00:48:41: Weil jetzt, wir haben schon Themen, dieses KI-Scheiße und so, was da so ist, muss man so nennen, ist zwar sehr hilfreich manchmal, aber wir wollen uns da jetzt nicht verlieren, glaube ich, in der Technik.
00:48:53: KI hin, Digitalisierung her, aber meine zweite Staffel geht ja nicht ohne Grund um Werte und Haltung.
00:49:01: fast einem Jahr eine Ausbildung zum systemisch-werteorientierten Coach gemacht und hab da Erfahrung gemacht, da würde ich ganz gerne andere Teile ranhaben lassen.
00:49:09: So, dass jemand nach zwanzig Jahren sagt, mein Wert ist eigentlich und ich möchte gerne und wenn besinne ich mich auf meine Werte, kann ich ja nichts anderes als erfolgreich werden, dann ist das so.
00:49:22: Und ich finde, dass es gerade in der jetzigen Zeit in den letzten Jahren viel mehr um diese Themen geht.
00:49:28: Wir haben gerade eben darüber gesprochen, was soll von dir bleiben, was soll von euch bleiben, wenn wir über die dreidreißigste Folge in Arbeit sprechen und du schnell reflektierst, aber ich trink auch noch einen Schluck, ich lass dir Zeit.
00:49:46: Was soll nach unserem Gespräch bei dir hängen bleiben, wenn du es in einem Wort sagen müsstest?
00:49:51: Ich geb dir auch zwei.
00:49:53: Zwei Worte?
00:49:54: Ja, kannst auch drei.
00:49:55: Das Gespräch ist für mich... Wieder eine total coole Sache, weil ich mich wieder erinnere, was wir gemacht haben und was wir weitermachen sollen und müssen.
00:50:06: In der Arbeitszeit verliert man sich ja oft in den Themen.
00:50:10: Das ist wichtig.
00:50:11: Man konzentriert sich auf die Aufgaben.
00:50:14: Das ist vielleicht das einzige, was gefährlich ist in meinem Job, weil es sehr schnell, lebendig ist, Gäste kommen und reisen ab und Nächste kommen und reisen ab.
00:50:24: Ich will mich nicht verlieren in einem normalen Smalltalk mit den Leuten, sondern die Leute sollen bei mir eigentlich schon ... Also mir ist es zu wenig, mit denen an der Bar zu stehen und einen zu saufen und so.
00:50:35: Das habe ich jetzt kürzlich einmal mit einem Gas gesagt.
00:50:37: Schauen wir mal, ich glaube, dass wir ... Jetzt bin ich forty-fünf.
00:50:42: Die letzten dreißig Jahre waren es, oder jetzt die fünfundzwanzig Jahren waren ganz stark jetzt in meiner Entwicklung für das Unternehmen.
00:50:48: Aber wie schauen die nächsten fünfundzwanzig Jahre aus?
00:50:50: Und da würde jetzt meinem Körper sehr viel mehr Aufmerksamkeit widmen, meinen Körpergeist zähle, damit ich dann vielleicht älter werden darf wie mein Opa und so weiter.
00:51:01: Das
00:51:01: finde ich sensationell.
00:51:02: Das wäre ein
00:51:02: guter Antrag.
00:51:04: Was soll nach unserem Gespräch bei dir hängen bleiben, wenn du es mit einem Wort sagen musstest?
00:51:07: Ich gebe dir auch drei.
00:51:09: Stolz auf die Familie.
00:51:11: zu sein, ja.
00:51:13: Also wenn ich sage Stolz, Familie und das dritte Wort.
00:51:16: Stolz, Familie, Dankbarkeit war das unser Wort.
00:51:20: Das ist cool,
00:51:22: das ist cool.
00:51:23: Hab mich riesig drauf gefreut, wenn du meine Familie fragen würdest, wie lange ich schon darüber spreche, mit dir sprechen zu dürfen und was das mit mir gemacht hat, wie ich mich darauf vorbereitet habe und teilweise heute Morgen auch schon noch ein kleines Kind war.
00:51:36: Es hat sich nicht angefühlt wie Arbeit ganz bestimmt nicht, nicht wie Stress.
00:51:39: Und schon gar nicht wie, es muss auch Verderb und Verderb gut werden und es lief gut.
00:51:44: Und es war teilweise echt deep für mich.
00:51:46: Dafür bin ich dankbar, dass du dich auch so ein Stück weit aufgemacht hast.
00:51:50: Ich hoffe, du hast dich wohlgefühlt.
00:51:52: Und ich bin froh, dass ich hier bei dir zu Gast sein durfte, um dich als Gast in Arbeit zu haben.
00:51:59: Aber die letzten Worte gehören dir.
00:52:00: Wenn du mich nach unserem Gespräch in eine Welt einsortieren müsstest, wäre ich eher Eder, eher Sepp oder eher Frieder.
00:52:08: Du bist so sympathisch, dass ich dich sogar in die Friede eigentlich sehe, weil du bist der, der das Kind eigentlich, du hast dich doch auch in dir, oder?
00:52:15: Du hast so irgendwie so dieses lustige, du bist die familiären Werte.
00:52:20: Du hast jetzt keine, ich glaube nicht Kinder mit in vier, fünf, sechs, sieben Jahren Alter, oder?
00:52:25: Nein.
00:52:25: Ich
00:52:26: hab die beiden Große mit achtzehn und zwanzig und jetzt hab ich ja noch den Carlo bekommen vor dreieinhalb Jahren.
00:52:30: Ja,
00:52:30: deshalb sehe ich dich ja.
00:52:33: Also du bist in der Friederwelt für mich ganz deutlich da drin.
00:52:36: Da heim.
00:52:37: Schön.
00:52:38: Ja.
00:52:39: Also ich würde mich da auch gerne verheimaten.
00:52:40: So ist
00:52:41: nicht... Wollen wir noch einen Mittagessen einnehmen?
00:52:44: Sehr, sehr gerne.
00:52:45: Sehr, sehr gerne.
00:52:45: Ich würde mir das Friede auch noch mal gerne anschauen.
00:52:47: Aber ich hatte dich gerade unterbrochen.
00:52:49: Du wolltest die abschließenden Worte sagen?
00:52:52: Ja, die abschließenden Worte sind einfach, dass wir vielleicht einen hören.
00:52:58: Ich finde es toll, dass Sie deinem Brotkast hochen, weil so wie du dich da... vorbereitet hast.
00:53:05: Das ist extrem cool.
00:53:06: Also ich finde, muss gestehen, ich werde jetzt ein Follower von deiner Seite, weil ich habe es nicht reingehucht.
00:53:15: Aber vielleicht vorher, aber vielleicht ist es einfach auch das.
00:53:18: Ich bin einfach in das Gespräch gegangen, weil ich mich sehr gefreut habe drauf.
00:53:23: Und so mache ich es eigentlich immer.
00:53:25: Ich bin sehr... Unvoreingenommen, auch wenn wir einer über einen anderen was erzählen, ist mir das eigentlich ziemlich egal.
00:53:32: Und deshalb nehme ich dann die Gelegenheit wahr, die Personen kennenzulernen.
00:53:39: Und deshalb bin ich extrem dankbar für das Gespräch.
00:53:42: Ich finde es wirklich schade, dass es jetzt vorbei ist.
00:53:45: Aber
00:53:46: wir wiederholen es für uns.
00:53:48: Nein, nicht wiederholen, wir erweitern es und bleiben da in Verbindung.
00:53:52: Und ich wünsche dir und auch deinen Zuhörern, extrem viel Spaß an deinen Stories.
00:53:58: Ich bin sicher, du wirst noch ganz besondere Menschen vor die Linse bekommen.
00:54:03: Ich hoffe
00:54:03: auch.
00:54:04: Wobei du auch ein sehr besonderer Mensch bist mit dem, was ihr als Familie, was du erreicht hast, was du hast in deinem Herz uns erschauen lassen.
00:54:13: Danke dafür.
00:54:14: Es erfüllt mich mit extremem Stolz.
00:54:17: Ich bin dankbar.
00:54:18: Am Ende des Tages wird alles gut.
00:54:20: Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
00:54:23: Das ist ein tolles Aussage.
00:54:25: Stimmt.
00:54:26: Ich würde es damit jetzt auch zum Ende bringen.
00:54:28: Ich sage danke, dass ihr zugehört habt.
00:54:30: Ich hoffe, wir konnten euch einiges an Mehrwert mitgeben.
00:54:33: Was bleibt, ist Dankbarkeit definitiv an dieser Folge.
00:54:35: Da können wir nicht dran vorbei.
00:54:37: Das war die Folge thirty-three aus Maria Uim in Österreich.
00:54:41: Passt auf euch auf, wir bleiben in Arbeit.
00:54:46: In Arbeit ist eine Westwind-Story.
00:54:49: Host Sebastian Matthias Skotnik, exklusiver Partner, Expertiv, Redaktion und Produktion Westwind Stories.
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