EINMAL SO WIE IMMER, BITTE (mit Dirk Schulz)

Shownotes

Dirk Schulz ist Metzgermeister und Geschäftsführer der Fleischerei Dönninghaus in Bochum und das in dritter Generation. Sein Opa hat die Rezeptur für die echte Currywurst entwickelt, sein Vater hat das Handwerk weitergegeben, und Dirk hat beides übernommen: die Wurst und die Haltung dahinter. Mit 15 in die Lehre, danach durch verschiedene Betriebe, durch Stuttgart und zurück, nicht weil jemand es von ihm verlangt hätte, sondern weil er sich das Beste abschauen wollte, bevor er selbst führt. Heute steht hinter jeder Wurst, die das Haus verlässt, eine Entscheidung: dieselben Lieferanten seit über 25 Jahren, dieselbe Rezeptur, dieselbe Frische. Nicht weil es einfach wäre. Sondern weil es das Einzige ist, das er mit sich vereinbaren kann.

Was bedeutet es, wenn ein Produkt für eine ganze Stadt Heimat ist? Und wie trägt man das weiter, ohne den Kern zu verlieren?

Ein Gespräch über Qualität als Haltung und nicht als Versprechen, über Verlässlichkeit als das, was aus einem Produkt ein Ritual macht und über die Frage, was bleibt, wenn ein Mensch entscheidet, niemals zu tricksen – auch dann nicht, wenn es niemand merken würde.

Dirk Schulz www.dieechte.de Instagram: @doenninghaus.dieechte

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Die Werteförderer www.die-wertefoerderer.de Instagram: @die_wertefoerderer

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00:00:02: Glück auf

00:00:02: und willkommen zu in Arbeit, dem Podcast Überhaltung Substanz und Leidenschaft.

00:00:08: Mein Gast heute ist Dirk Schulz Geschäftsführer und Metzgermeister vom Bochumar-Unternehmen Dunninghaus.

00:00:15: Und ich sage es direkt, Dirk natürlich kennt man Dunning Haus wegen der Currywurst.

00:00:20: Herbert Grünenmaier hat sie mit seinem Lied Currywurst besungen und daran merkt man wie tief diese Wurst hier im Revier verankert ist.

00:00:28: Aber heute will ich nicht bei der Wurst stehen bleiben Das wäre mir zu einfach.

00:00:33: Mich interessiert der Mensch, der dahinter steht?

00:00:36: Weil du nicht einfach ein Produkt verkaufst, du verantwortest etwas das für viele Menschen längst größer ist als Humor!

00:00:43: Du verantwortes Erwartung, Erinnerungen und Verlässlichkeit.

00:00:48: Dieses Gefühl ich komme rein Ich bestelle ohne Schmeckt wie immer Und dieses Wie immer klingt erst mal klein Fast nebenbei Aber eigentlich brutal Weil wie immer für den Kunden Entspannung ist.

00:01:03: Und für dich Verantwortung!

00:01:05: Für den Kunden ist es Ritual, für dich ist es Entscheidung, Ablauf, Handwerk, Führung und Kontrollen – jeden Tag neu.

00:01:13: Und genau da wird's für mich spannend.

00:01:15: Viele sehen am Ende nur die Schlange, die Wurst, die Soße, den Namen... Aber sie sehen nicht was du tragen musst damit dieses Vertrauen nicht reißt.

00:01:24: Sie sehen nicht die Entscheidungen bei denen keiner applaudiert Sie sehen nicht die Tage, an denen es eng wird und sie sehen nicht wo du nein sagen musst obwohl ein Jahr leichter wird.

00:01:34: Und sie sehen nichts was es mit einem Menschen macht wenn aus Arbeit plötzlich ein Versprechen wird.

00:01:39: Heute reden wir über Handwerk Über Druck Über Führung Über das Festhalten an einem Kern Und über die Frage wie man etwas weiter trägt dass für andere Heimat ist ohne sich dabei zu verlieren.

00:01:52: Kein PR Gespräch kein Denkmal Ein Gespräch auf Augen gehört über das, was hinter dem steht.

00:01:58: Was viele nur wie immer nennen wir schön dass du da bist bzw schön dass wir hier sein dürfen.

00:02:05: danke dass du dir Zeit hast in Arbeit.

00:02:10: der Podcast mit Sebastian Matthias Scottnick präsentiert von

00:02:15: Expertiv.

00:02:20: Ja dann kann ich ein Podcast machen.

00:02:22: dafür ist mein erster.

00:02:23: und ja schon was besonderes.

00:02:25: jetzt

00:02:26: habe ich die Einleitung oder hab ich eine Einleitungen was getroffen wo du sagst Genau da, da bin ich.

00:02:32: Ich dachte mal so, dass stimmen.

00:02:34: ganz viele Sachen muss ich dir ja recht geben die da beschrieben wurden.

00:02:38: das ist doch schon das besondere.

00:02:41: dieses rüber tragen machen wir schon seit der dritten Generation.

00:02:45: also meine opa hat damit angefangen und Da ist natürlich Ja auch immer eine Herausforderung wie du schon gesagt hast dass man das immer gleich herstellt.

00:02:54: Du musst die gleiche Qualität haben weil die leute schon wenn du so ein Produkt herstellt ist, was bekannt ist.

00:03:00: Die haben eine Erwartungshaltung.

00:03:02: Absolut!

00:03:03: Ja und die Erwartungshaltungen erwarten, dass du die auch immer erfüllst.

00:03:07: Und meine Kunden oder die Kunden ihr das Produkt dann auch kaufen oder die Produkte kaufen sind doch sehr penibel.

00:03:14: damit wenn es mal nicht so sein sollte was eigentlich zu den Nr.

00:03:17: neunzehn Prozent nicht nur vorkommt aber sie würden sich auch sofort zurückmelden wenn irgendwas da dran sein sollte weil die wirklich sehr sensibel sind.

00:03:25: Und aus dem Ruhrgebiet kommen, weil ja und nicht weils sondern gerade weil sie aus dem Ruhgebiet kommt sagen Sie schnell wenn was nicht passt.

00:03:31: Genau

00:03:32: genau und das ist ja das Schöne.

00:03:33: wir haben ja auch mittlerweile ein online Shop gemacht haben den haben wir irgendwie mal ganz klein angefangen und da sind wirklich Leute die aus ganz Deutschland bestellen also tiefster Osten bis tiefster Norden Süden und ich weiß natürlich nicht warum die bestellen aber sie müssen Wurst oder die Soße natürlich irgendwann mal probiert haben.

00:03:53: Hundertprozentig!

00:03:54: Genau.

00:03:54: und das ist für uns dann auch wieder so ein Feedback, wo ich sage warum gibt es auch gute Würste im Norden, im Süden irgendwo anders?

00:04:01: Und wir dann uns bestellen... Das ist natürlich auch schon wieder was Besonderes finde ich, weil die sagen Ich habe ja nur im Online-Shop wirklich Würstchen und Soße, weil ich will mich da nicht verzetteln, weil alle anderen Sachen gibt's woanders, weil das sind unsere Produkte, für die wir halt bekannt sind.

00:04:15: Die musst du natürlich dann auch wenn du die nach Münchenschicks oder irgendwo anders sind, die müssen genauso gut sein als wenn die Leute so bei uns im Laden kaufen dann

00:04:24: halt auch.

00:04:27: Ich rede da gleich nochmal mit dir drüber aber das passt gerade ganz gut.

00:04:29: du sagst ich habe nur unsere Wurst und nur unsere Sauce im Angebot mit allem anderen.

00:04:34: das gibt es woanders auch heißt auf der einen Seite du willst dich nicht verzetteln heißt auf den andern seite aber auch dass was sich gut kann das mache ich genau und da bleibe ich auch bei ja und das hat immer denen.

00:04:45: also da hab ich ein anspruch und da können alle den Anspruch haben das zu bekommen, was sie bestellen.

00:04:51: Dabei sagst du aber zu anderem nein, läuft also bewusst auch an Geschäft vorbei?

00:04:55: Weil ich glaube es gibt auch andere Dinge die bei euch zusätzlich mitgekauft würden weil's Döninghaus ist.

00:05:01: Das eine Anstellungssache!

00:05:03: Warum ist das so?

00:05:04: Ja jetzt haben wir ja auch noch ein Ladengeschäft dazu, Metzgerei wie schon seit Jahrzehnt.

00:05:10: Schön

00:05:10: Oldschool

00:05:13: und da biete sich ja auch eine Produktpalette an.

00:05:17: gestraft ist, weil ich bin jemand der wirklich eine klare Linie fahren möchte und das was ich den Leuten halt anbiete.

00:05:24: Das muss ich auch hundertprozentig sagen können dass es top das Produkt und das ist für mich wichtig gerade online shop ist.

00:05:31: mittlerweile auch machen ja ganz viele Firmen online shop und ich sage mal das ist so ne Sache Da verzittet man sich, ob ich da jetzt Mortadella anbieten würde oder Leberwurst also.

00:05:44: Ist auch super Produkte bei uns.

00:05:46: Kriegen wir immer Auszeichnungen für... Nein, wenn wir es machen.

00:05:49: Aber ich finde Döninghaus ist über die Grenzen halt für Wurst und Soße

00:05:52: bekannt.

00:05:52: Absolut!

00:05:53: Und darum habe ich gesagt, das musst du machen oder die Sache musst du gut machen.

00:05:57: Zum Beispiel sehr gut musst du die machen.

00:05:59: und dann haben wir uns so ausgeprüht dass wir wirklich auch dieses Verpackungsmaterial oder Kartons genau auf die beiden Produkte ausrichten.

00:06:09: und das ist mir wichtig weil es Kannst du es wieder vernünftig machen?

00:06:12: Ja, also bin ich komplett bei dir.

00:06:14: Wenn mich einer fragt was die Warum machst Du mit deiner Dienstleistung nicht das?

00:06:17: und dass dann sag' ich vielleicht da keine Ahnung von ab oder weil ich's nicht so gut kann, dass sich sage Da ist eine Qualität die ist zu hunderthundertzehn Prozent mal eins Und dann lichen wir in der Hand auch für uns Freunde Genau So wie wenn ich ins Restaurant gehe und sehe ne Karte Die über sechsunddreißig Seiten geht Dann weiß ich, kann ich gut werden.

00:06:31: Genau, genau Das mach ich

00:06:34: halt damit wo ich gesagt hab Ich habe im Laden gestraftes Angebot ganz viele Fragen ja auch manchmal Ja, da möchte man die spießen und die Spieße haben, dann sag ich wirklich, die habe ich nicht.

00:06:42: Nimm doch das was wir hier haben.

00:06:44: Das ist ein Superprodukt, es ist gestraft.

00:06:46: Und ich merke sie jetzt auch gerade wenn's im Sommer jetzt Größheit ist und so, dass wirklich die Leute auf diese Produkte immer zurückgreifen.

00:06:53: Da haben wir wieder das Thema, was wir gerade gesagt haben weil die wissen, das Produkt, was ich habe oder die Marinaden, die sich dann auch so ein bisschen verfeinert, dass sie gut sind?

00:07:01: Ja!

00:07:01: Die sind immer gleich also machen wir keine Kompromisse.

00:07:05: Ja ja dieses immergleich da kommt mir gleich nochmal drauf zu Wenn Bochumma wie immer sagt, was bedeutet das für dich als Verantwortlicher?

00:07:14: Meinst du jetzt wenn der bei uns die Ware kauft und sagt ich möchte das wie immer haben.

00:07:18: Ja weil... Ich habe ja gerade eingangs gesagt, wenn jemand die Currywurst von dir ist dann geht er an die Bude und macht mal eine Currywurst oder die Echte oder die Döninghaus Wie immer!

00:07:32: Weil die halt wie immer schmeckt Da gibt es keine Graustufe Die schmeckt Wie eine Döninghauschmeck.

00:07:38: Ja und das ist wie immer für mich, da sind wir wieder bei dem Produkt, weil ich bei diesem Produkt immer die gleichen Zutaten verwende.

00:07:46: Also da ist nicht irgendwelche Sachen, die da verarbeitet werden, die dann nicht reinkommen.

00:07:52: Die sonst nicht reingekommen.

00:07:55: Ich habe eine Rezeptur dafür und die ist immer gleich.

00:07:59: Und wenn ich das Produkt Da nicht kriege, okay dann kannst du es nicht reinmachen.

00:08:03: Aber du kriegst keine minderwertigen Sachen die da drin sind.

00:08:05: Verstehe

00:08:06: ich.

00:08:07: Und das ist für mich eine Wichtigkeit der Wahl.

00:08:09: Dann kannst du auch immer diese gleiche Qualität machen.

00:08:12: Ich habe ja auch ganz viele Sprüche auch oben.

00:08:14: Du denkst auch, es macht schon ein paar Würstchen und...

00:08:18: Ja

00:08:19: genau, da kriege

00:08:20: ich natürlich

00:08:21: auch Angebote von verschiedenen Lieferanten

00:08:25: etc.,

00:08:26: aber da bin ich auch sehr...

00:08:27: Konsequent?

00:08:28: Oh, das ist cool.

00:08:29: Ich habe zwei Lieferanten mit denen ich schon über fünf, zwanzig, dreißig Jahre zusammenarbeiten und da weiß ich, die Betriebe haben mich keinen Lieferverträger.

00:08:37: aber da kann man per Hand, weil es eine Freundschaft draus gewachsen ist, dann kann man ein paar Handstellen sagen so dass brauche ich an dem Tag und so und das ist gerade auch unser ja ist doch mal unser Vorteil, dass wir kriegen wirklich jeden Tag ne Anlieferung und so.

00:08:50: das Schöne, weil wir jeden Tag frisch produzieren also wenn der Kunde bei mir ne Wurst bekommt Ist die höchstens einen Tag alt?

00:08:58: klar am Wochenende, zwei Tage?

00:08:59: Ja.

00:09:00: Und das ist natürlich auch so dieses... Passen wir uns immer auf die Fahne geschrieben, diese Frische dass du wirklich Produkt anbietest was nicht Altes.

00:09:06: Ja, das stößt für Qualität ihr steht für Qualitet kann ich nur anbieten bei gleichbleibender Rezeptur und denselben Inhaltsstoffe aber auch bei habe ich verstanden gewachsenden Partnerschaften die eine gewisse Loyalität mit sich bringen und dann auch ja Du kannst dich auf die verlassen als Verlässlichkeit.

00:09:24: Genau

00:09:24: für mich eine Verläßlichkeit, dass ich die Produkte, die ich bestelle, da sich die auch immer bekommen und das ist wirklich dann auch so.

00:09:30: Das glaube ich dir.

00:09:31: Und das ist für mich super wichtig schon immer gewesen.

00:09:33: Egal mit welcher Firma ich zusammen arbeite, für mich ist es wichtig Loyalität und gutes Endprodukt.

00:09:39: Der Preis ist wir dann im Endeffekt irgendwann mal auch wichtig.

00:09:43: Aber ist sekundär?

00:09:45: Sekundär weil ich muss dieses Produkt genauso herstellen können.

00:09:49: Verstehe ich wenn jemand ... bei dir bestellt, etwas bestellt oder beziehungsweise die Currywurst bestellt und sagt wie immer.

00:09:56: Was macht das emotional mit dir?

00:09:58: Wie immer ist dann für mich natürlich... Oder für uns, für die ganze Firma natürlich.

00:10:02: Mein Mitarbeiter natürlich eingeschlossen.

00:10:04: Ist natürlich auch ja so ein... Ja ich würde jetzt nicht sagen wie eine Auszeichnung aber es macht einen schon stolz.

00:10:11: Weil die genau wissen So, die ist sowieso immer gleich so.

00:10:14: Das kann ich auch wie immer sagen.

00:10:15: Die sagen nicht heute mal besonders gut oder nicht so ... Ja, aber heute

00:10:20: mal gut!

00:10:24: Und das ist glaube ich das was die Leute wissen.

00:10:26: Wo die Video in der Einleitung auch gesagt hat, sie wüssten, was sie bekommen

00:10:45: dafür.

00:10:54: Für mich ist das Fluch und Singen zugleich, oder?

00:10:57: Ja, ich sage mal so eine Qualität gleichbleibend immer herzustellen oder gleich bleibend auf höchsten Euro herzustellern ist schwerer als ganz schnell ein gutes Produkt zu machen.

00:11:08: und dann hast du diese Schwankung drin für dich.

00:11:11: Du siehst ja auch bei anderen Firmen manchmal kommt Produkt ganz gut hoch und dann wird es auf einmal schwächer.

00:11:17: Dann wird irgendwas anders gemacht.

00:11:19: die Leute wollen ein bisschen rumtricken um ein bisschen mehr Profit zu machen.

00:11:25: wo ich gerade schon gesagt habe, das könnte ich bei uns gar nicht machen.

00:11:29: Bei den Kunden weil die sind sehr penibel und sehr... Das würden sie sofort merken wenn ich mache.

00:11:34: Ich würde es von mir aus meiner Seite auch nicht machen also könnte ich mich gar nicht drin wiederfinden, wo ich sage ich möchte bieten etwas an was nicht so ist wie ich's mir selber vorstelle.

00:11:42: Ja, verstehe.

00:11:44: Ist für mich aufwichtig.

00:11:45: Raudnerprozettig!

00:11:45: Also ist aber Identifikation eure DNA ne?

00:11:48: So bin ich auch erzogen worden auch von meinen Eltern auch wo du sagst Du musst immer Qualität haben dann lieber ein bisschen weniger Aber dafür Qualität.

00:11:56: Das ist wichtig!

00:11:57: Da gehen wir gleich in den Schritt, dass ihr schon fast bei der nächste Frage beantwortet.

00:12:00: Was euer Standard ist auch wenn es mal brennt und das nicht als Motto sondern als Handlung?

00:12:06: Also ich kenne... also in dieser Sache kriegt man noch mit den Jahren, da habe ich schon eine gewisse Ruhe entwickelt oder Laessigkeit kann man nicht sagen aber schon glaube ich eine Ruhe, wenn du schon sagst, ich warte auf Fleisch, der kommt nicht und ich kann keine Wurst herstellen dann werden glaube ich meine Mitarbeiter werden glaube ich ein bisschen trubeliger als ich.

00:12:25: zum Beispiel, weil ich sage mir immer okay wenn es in dem Moment jetzt nicht da ist kann ich auch nichts herstellen und ich kann auch nirgendwo was anderes beworben.

00:12:33: Und dann muss ich wirklich auch mal sagen auf ins einem schwerfällt mich jetzt privatkunde oder größer kunde kommt dann muss sich halt die sachen mit nein verkaufen weil ich kann's kannst du den moment eigentlich ändern weil das ist ja kein Einfluss der mich zukommt oder nicht beeinflussen kann.

00:12:47: aber wenn wir z.B.

00:12:48: eine Maschine kaputt geht wie wichtig für die Herstellung Dann kann ich halt nix machen, dann muss ich den Jungs sagen so wir können jetzt nicht produzieren.

00:12:57: Heute wird es mal ein bisschen länger bis der Monteur dabei ist ja nicht alle direkt vor Ort und da musst du glaube ich in den Jahren eine gewisse Lästigkeit bekommen weil sonst machst Du dich, sonst wiegelst Du Dich aus auf da drin.

00:13:11: Gehe ich gleich einen Schrittes mit Dir, frag mich aber wie Du dahin gekommen bist.

00:13:15: was hast Du getan um über die Jahre diese Läsigkeit zu erlangen?

00:13:19: Ich glaube, das ist über die Jahre, weil ich glaube schon ein Jahr relativ viel erlebt habe.

00:13:24: Also ich hab ja nicht zu Hause gelernt und so.

00:13:26: Ich war auch andere Stationen, die ich vorher gehabt hatte.

00:13:29: Und dann da hab' ich immer auf die Fahne geschrieben, du guckst überall das Beste ab wo du in welchem Film du warst?

00:13:35: In welchen Film warst du beziehungsweise, wo warst Du mal unterwegs?

00:13:37: Also ich war ja ab zum Beispiel auch die Lehre nicht zuhause gemacht und ich bin ja wirklich old school angefangen, früher fünfzehn die Lehren gegangen.

00:13:45: Da habe ich hier im Buchen gelernt, bei einer Fleischerei die hieß Plefka.

00:13:49: Die gibt es ja auch gar nicht mehr und da hab' ich halt gelernt.

00:13:52: und dann habe ich dieses Typ schon gedacht bevor ich habe gesagt bevor ich die Meisterschule mache will ich auch noch andere Sachen sehen, da habe ich meinen Stuttgarter gearbeitet.

00:14:00: Echt?

00:14:00: Wie

00:14:01: bist du denn nach Stuttgart gekommen?

00:14:02: Ja einfach so, der war ja damals so.

00:14:03: man hat sich dann so umgesprochen und da sucht jemand ein und habe ich immer nur vier fünf Monate Irgendwo gearbeitet.

00:14:10: Und das war mir halt wichtig auch, ne?

00:14:12: Aber schon

00:14:13: aufgehören in jungen Jahren, dass du gesagt hast ich muss überall mal eine Nase reinhalten?

00:14:17: Ja, ich glaube also... Das Schöte ist glaube ich so aufgehoben weil mein Vater nie gesagt hat, du musst das machen.

00:14:23: Also mir hat es damals schon Spaß gemacht.

00:14:25: Du hast ja mit zehn bis vierzehn, fünfzehn hast ja alle Flaus im Kopf und ich fühle das Fußball, spielst das!

00:14:31: Und mich hat's schon immer interessiert bei meinem Großvater mich schon immer früher mal mitgenommen hat in die Fleischverarbeiteten Betriebe und mir hat das schon immer Spaß gemacht.

00:14:42: Klar, wir haben früher über den Geschäft gewohnt wie so früher ganz oft war.

00:14:47: Und ich hatte es schon immer interessiert aber nie wo ich sage ich will das nicht machen und meine Eltern immer gesagt kannst du machen was du möchtest?

00:14:54: Und dann habe ich irgendwann gedacht zu meinen Eltern Ich möchte die Lehre gehen.

00:14:58: Ich möchte eine Lehre machen, aber nicht zu Hause.

00:15:00: Cool!

00:15:00: Aber

00:15:02: was hat dich als zehn bis fünfzehn-Jähriger daran interessiert und was hat dir Spaß gemacht mit dem Opa?

00:15:08: Wenn ich das richtig verstanden habe den Fleischverarbeitende Betriebe zu gehen.

00:15:12: Ja also ich sage mal so viel heutzutage... Was die Kinder heutzuthalige sind, die Sendung mit der Maus mal sehen war für mich schon immer interessant sowas zu sehen.

00:15:21: Das war ja früher vor, also ich, fünfzig Jahren oder Fünf, vierzig Jahren war es ja noch anders als jetzt.

00:15:27: Na klar!

00:15:28: Das war schon so richtig... Man sorgt sich da so rein was man da sieht.

00:15:33: Weil jeder Handgriff den du da siehst ist etwas Interessantes weil das so als Kind gar nicht kennst und das war für mich schon immer interessant.

00:15:39: Das

00:15:39: weiß absolut was wir meinen.

00:15:40: ich komme aus einer Branche wo ich mir die Arbeitsplätze angucken muss um zu verstehen was dagegen über passiert und so bin ich auch in viele Betriebe gekommen und so hatte ich auch immer wieder Landung mit der Maus hat hat mir sehr viel Spaß erhalten.

00:15:54: nach der Ausbildung in verschiedenste Städte zu gehen, dass man dich mit aufgeräumt.

00:15:57: Ich würde sogar sagen reif auch wenn deine Eltern nie gesagt haben du musst das machen oder du darfst das nicht machen.

00:16:05: Musst du ja einen jungen Jahr schon relativ aufgerömmt und reif gewesen sein um zu sagen ich gehe mal vier Monate nach Stuttgart, ich bin mal fünfmal ein Monat da.

00:16:12: wo kam das her?

00:16:13: Ja aber ich glaube es ist so... also ich hatte super Verhältnis zu meinem Vater und wir haben uns wirklich so darüber gehalten wie's dann weiter geht.

00:16:20: Wo ich dann der Lehrer war Nach zwei Jahren Lehre hat man dann gesagt, wie stellst du das weiter vor?

00:16:26: Das und das.

00:16:27: Dann war damals noch Wehrdienst, die ich da abgeleistet habe.

00:16:32: Es war so eine halbe Jahr nach meiner Lehre.

00:16:34: Da hab ich nur ein halbes Jahr als Fleischergesetze gearbeitet, wo ich gelernt hab.

00:16:39: Und da mich relativ zeitig zur Bundeswehr gegangen.

00:16:42: Damals war es nur so, dass wir gewisse Gesellenjahre haben, um die Meisterprüfung zu

00:16:46: machen.

00:16:47: Die wollte ich immer machen.

00:16:48: Das war für mich was Besonderes, weil mein Vater meister war mein Opa und er hat die Meisterbriefe gesehen, die bei uns hingen.

00:16:56: Und da hab' ich gesagt das willst du auch mal machen.

00:16:58: Ich werde schon sehr wichtig das zu machen.

00:17:01: Ja und darauf kam's dann.

00:17:02: Da geht doch mal dahin, weil erst zum Beispiel mein Vater ist ein gebürtiger Bad Württemberger und der kam damals aus dem Schwarzwald Und war das früher so, wie heutzutage.

00:17:15: die Zimmer haben wir noch.

00:17:16: Haben die gesellene dann gesagt wo?

00:17:18: Da gucken wir da nach dem Job und war ja früher so ein Konzept mal Anfang für drei vier Monate immer wieder woanders sind.

00:17:24: Die Betriebe haben sich gefreut und den Leuten hat es Spaß gemacht weil ich dachte auch sowas kann ich mir auch vollstellen mit der Motto.

00:17:30: Ja und dann hat man ja.

00:17:31: oder mein Vater kannte ja viele Leute und hat damals angerufen.

00:17:34: Cool!

00:17:35: Ja und da habe ich das... Moderne

00:17:36: Arbeitsvermittlung Genau

00:17:38: genau und so.

00:17:39: dann habe ich's wie gesagt Und dann mit Meistertitel holte ich da nochmal so in die Größe umführen.

00:17:51: Ich hatte ein Angebot damals aus dem deutsch vielmehr, den Kanage-Out war.

00:17:56: Da bin ich dann hingegangen.

00:17:58: Aber dann ist leider meine Mutter relativ früh verstorben.

00:18:02: Sie macht sich schon.

00:18:04: Also sehr jung und ja... Vater macht Produktion, Mutter hat alles im Hintergrund gemacht.

00:18:12: Und dadurch kann mein Vater nicht alleine lassen und er lag mir ganz viel dran.

00:18:18: Aber ich dachte, ich unterstütze ihn natürlich.

00:18:19: Ach so vollzieht!

00:18:20: Genau, dann haben wir beide das alleine dann gerockt hier.

00:18:24: Ja ja, die beiden Jungs.

00:18:26: Was eine harte Zeit war.

00:18:27: aber du musst es trauer bewältigen.

00:18:29: Du musst es trotzdem wie es früher so war.

00:18:31: Das fragte ich keiner... Er musste weitergehen.

00:18:34: Das war früher so, ne?

00:18:35: Vor

00:18:35: allen Dingen war es damals noch eine ganz andere Situation.

00:18:37: da ging's ja nicht nur darum dass der Betrieb laufen musste... Da musste auch das Privatleben laufen.

00:18:42: also da war ja nicht viel mit.

00:18:44: wir setzen uns jetzt mal drei Wochen zusammen hatten uns gegenseitig an den Schultern.

00:18:47: Genau!

00:18:49: Das durften Männer ja so oft noch gar nicht.

00:18:51: und aber ich merke das greift dich an was hat das mit dir gemacht dass seine Mutter so früh gegangen ist?

00:18:55: Also das war schon muss ich sagen weil also ich hatte die beiden Elternteilen super verhältnis.

00:19:00: oder wirklich wo ich sage Ich kann mich an nichts negatives erinnern, was ich da hatte.

00:19:05: Das ist ziemlich geil!

00:19:06: Und das war für mich schon wirklich so ein Schlachter der mich auch... Also dann musste ich wirklich auch hart mit mir arbeiten.

00:19:13: also es war schon... Für mich war's halt als junger Mensch natürlich, aber für meinen Vater zum Beispiel, der musste die Trauer bewältigen Hatte ein Sohn gehabt, dann alleine noch und hat die Firma noch am

00:19:26: Hals.

00:19:26: Hat dir das doppelt wehgetan?

00:19:27: Einmal dass deine Mutter weg war und einmal dass du dein Vater so sehen musstest.

00:19:31: Ja genau, ja, das waren Sachen.

00:19:33: Und du merkst dann immer... Die Leute können das gar nicht so nachvollziehen weil jeder trauert hier anders.

00:19:40: Und ich habe damals zu dem Zeitpunkt Squash gespielt auch sehr aktiv also für mich so einen Sport da konnte ich mich immer auch nach der Arbeit richtig austoben.

00:19:48: Und ja, da war ich, weiß ich noch viel heute.

00:19:51: Da war ich irgendwie drei, vier Tage nach dem Tod meiner Mutter, war ich dann zu vorspülen um einfach den Kopf freizukriegen und habe mich dann im Nachlern gehört wie viele gesagt haben dann, ihr könnt ja jetzt schon spielen oder so.

00:20:07: Aber das hat sich über die Zeit dann entwickelt wo wir beide wirklich den Konsens gefunden haben beide nach Firma zu arbeiten ist auch nicht so einfacher denn man sagt immer Man macht das irgendwann mal, aber wenn es dann so ganz schnell gehen muss ist natürlich auch nicht einfach.

00:20:21: Glaub ich dir gar halbere Einmal

00:20:23: zu.

00:20:23: Zwei Generationen zusammenarbeiten jeder... Ich habe eine andere Sichtweise auf die Dinge als jemand der schon ja, dreißig Jahre oder vierzehn Jahre im Boot.

00:20:30: Verstehe.

00:20:31: Ja?

00:20:31: Aber wir haben das wirklich gut hingekriegt, muss ich sagen.

00:20:33: Toi, toi, toi und äh, ja und dann haben wir's wirklich aufgebaut da noch weiter wieder ne?

00:20:37: Oder noch ein bisschen weiter angetrieben immer.

00:20:40: Hat eure Bindung aber eher gestärkt, euer Seil wurde eher ein Tau.

00:20:45: Ja

00:20:46: auf jeden Fall.

00:20:47: Mein Opa hat ja auch noch gelebt zum Beispiel und er hat seine Tochter auch verloren.

00:20:51: Krass!

00:20:52: Auch das ne?

00:20:53: Und du hast ja gerade gesagt du warst viel mit deinem Opa unterwegs.

00:20:55: was hast du ja auch mit angesehen quasi.

00:20:56: Genau,

00:20:57: genau.

00:20:58: Nicht einfach.

00:21:03: Du hast grade eben von den Meisterbriefen deines Opas und deines Vaters gesprochen und als du das gesagt hast haben deine Augen geleuchtet wie ein Autos Gute auf Verstiebler Dorf geben ist.

00:21:14: Was hat das mit dir gemacht, wenn du diese Ohrkunden gesehen hast?

00:21:16: und du bist da dran vorbeigelaufen?

00:21:18: Das war ja nicht nur das will ich auch mal.

00:21:19: Sondern was hat es mir dir gemacht?

00:21:21: Ja so etwas Besonderes.

00:21:24: aber wie du schon sagst Ich wollte es dann auch irgendwann machen natürlich.

00:21:27: Aber ja Du hast immer drauf geguckt ist so wie ein Ja man war stolz darauf auf sein Vater und seinen Opa.

00:21:35: Es war schon also immer eine ganz besondere Sache.

00:21:38: Wie war das als du dein Meisterbrief gemacht oder dein meister bestanden hast?

00:21:43: Wie haben sich dein Vater und ein Opa dir gegenüber verhalten?

00:21:47: Ja, ich bin natürlich mega stolz wie das so im Ruhrgebiet ist.

00:21:49: Und wir haben natürlich schönen Tags krachen lassen.

00:21:53: Also wenn alle drei ist ja auch was Besonderes!

00:21:55: Wenn du drei Generationen zusammen hast ja noch dann zusammen das erleben dürfen war schon eine schöne coole Sache.

00:22:03: Wenn ich hier bei euch reinkomme... Ich war jetzt gerade vorne im Verkaufsraum extrem freundlich.

00:22:10: Es wurde über Qualität von der Kundin gesprochen, die sie sonst nirgendwo findet.

00:22:13: Hat sie gesagt, da lasse ich mir jetzt nicht einfallen oder die war gerade dabei.

00:22:17: Nichtsdestotrotz mussten viele Dinge ja auch nach einem gewissen Tempo gehen.

00:22:20: Was ist bei euch wichtiger?

00:22:21: Tempo- oder Sauberkeit?

00:22:23: Auf jeden Fall für mich richtig Sauberkalt.

00:22:26: Die Stelligkeit muss es auch haben, ist so.

00:22:28: Aber wie gesagt, sauberkeit ist für mich A und O... Da sind wir bei dem Film, wo ich sage die Leute haben einen gewissen Anspruch.

00:22:37: Wenn sie zu uns kommen wollen und ich bin auch der letzte, der dann sagt wenn man wirklich dran ist nach dem Motto Ich bin nicht der größte kann immer Fehler passieren.

00:22:45: Also bis keiner...

00:22:46: Wo geht jeden Fall ein Späne?

00:22:47: So ist

00:22:48: das!

00:22:48: Und ich bin aber auch sehr, nehmt das aber auch an von den Leuten, wenn es wirklich berechtigt ist und bis jetzt haben wir immer einen Konsens gefunden mit den Leuten Ziehen wir was ab von der Rechnung oder ihr kriegt zehn Möwstchen dazu?

00:23:04: Also ich finde, du musst auf die Leute zukommen.

00:23:06: Das sind die Leute, die für dich oder die existent sind und für meine Leute die existenz sind um dass sie weiter einen Job haben und arbeiten können.

00:23:15: Auf jeden Fall!

00:23:16: Und Mamon Six Four da wo der Dialog stattfindet gibt es auch immer irgendwo eine Möglichkeit zueinander zu finden wie auch immer, ob du dann was dabei gibst oder von der Rechnung etwas ablässt.

00:23:30: Aber den Anspruch und das merkt man auch, dass Sauberkeit hier im Vordergrund steht... Das kann ich nicht nachvollziehen.

00:23:36: Genau weil sonst Sauberigkeit ist ja auch so, sagst du, wir sind ja ein altes Gebäude wo wir wirklich schon seit Jahrzehnten sind auch, wo wir jetzt gerade sitzen.

00:23:44: Also dieses Büro, wo ihr jetzt gerade sitzt, ist dadurch ungebaut worden.

00:23:47: Das war früher nicht so.

00:23:48: Es war früher ein anderes Laden-Lokal also was gar nicht mit Lebensmittel zu tun hatte.

00:23:53: Wir haben es dann irgendwann dazugenommen, weil's halt immer mehr wurde.

00:23:56: Da haben wir auch das Lagermöglichkeiten, Büro und alles Mögliche, wo es Computer-Zeitalter gab.

00:24:03: Ist natürlich so dass die Leute da noch natürlich noch mehr wertschätzt.

00:24:08: Weißt du?

00:24:08: Auch finde ich auch.

00:24:09: Also wenn nicht zum Beispiel ... Die sind schon ganz lange bei uns als Verkäuferin oder Gesellen.

00:24:13: Du hast ja immer zwar Leute, die wieder erläutert zukommen ist auch richtig junge Leute aber einen sehr guten Stamm.

00:24:20: und zu denen sage ich auch immer, ihr müsst immer freundlich sein.

00:24:24: Den Kunde erst mal sacken lassen und ich nehme meine Mitarbeiter aber auch wenn es unberechtigt ist, auch in Schutz.

00:24:30: Und wenn das berechtigt wird, okay, spricht man da drüber?

00:24:34: Ja!

00:24:34: Aber nicht nach dem Motto wohnen wir oben mehr ab und so.

00:24:37: Da bist du schon

00:24:38: auf Augenhöhe?

00:24:38: ne?

00:24:39: Genau, ja, aber man muss schon eine gewisse schlimme haben, aber die müssen aber auch wissen wie werden gewertschätzt?

00:24:45: oder wir haben eine Wertschätzung auch bei meinem Chef Das ist für mich wichtig.

00:24:49: Was bedeutet, was ist für dich Wertschätzung?

00:24:51: Wertschädigung?

00:24:52: ist das du, wie du schon gerade gesagt hast, dass es mit denen wirklich auch auf Augenhör ist, dass du weißt zum Beispiel... Dass du ohne die deine Mitarbeiter nicht dieses Standing Hats hast, was wir jetzt haben.

00:25:05: Bin ich so.

00:25:05: Da muss man sich immer wieder vor Augen führen.

00:25:08: Ja sagst

00:25:08: du den aber natürlich.

00:25:09: Genau!

00:25:10: Hauptsinn der Produktion oder halt im Ladenverkauf.

00:25:13: und ich sage denn jedes Mal wenn wirklich Sachen sind weil Ich bin immer als Ansprechpartner noch da, weil ich jetzt gar nicht wollte.

00:25:19: Ich finde immer so Sachen, die man direkt anspricht und ich bin kein Freund nach dem Motto, da wird irgendwas hinterm Rücken erzählt.

00:25:25: also ich bin ein Freund der klaren Worte wo man sofort auf einen zukommt.

00:25:29: ob du angenehm unangenehm bist ist egal, aber ich finde mal was schon darüber sprechen.

00:25:33: So wie im Ruhrgebiet?

00:25:35: Genau das ist halt wichtig auch und das müssen die Leute überhaupt wissen.

00:25:37: Aber dürfen keine Angst haben zu dir zu kommen und zu sagen Chef ich habe ja ein Problem auch privates etc... Egal.

00:25:45: Ja, es ist eine Kultur die in einer Firma herrscht wo jeder weiß ich kann zum Dirk und kann ihm sagen wenn's mir nicht gut geht wenn mir was nicht passt genau.

00:25:55: aber auch kommt wahrscheinlich selten vor wie bei mir auch mal rein zu kommen und einfach zu sagen danke das alles so gut läuft jetzt zwischen uns.

00:26:03: aber ich bin der feste Überzeugung nur so gehts nach vorne weil nur das schafft Produktivität.

00:26:08: ja Und ich glaube, das ist in der heutigen Zeit ganz wichtig.

00:26:12: Dass du das auch selber vermitteln kannst oder zu den Leuten wirklich sagst haben eine gewisse Wertschätzung für dich.

00:26:19: Sonst könntest du wie gesagt so ein Betrieb gar nicht entstandhalten.

00:26:22: Hundert Prozent!

00:26:24: Ja und ich meine ihr seid ja jetzt auch als Einzelhändler der ihr seid ne?

00:26:27: Ihr habt hier dieses Ladenlokal sicherlich Großabnehmer durch die einzelnen Verträge aber ihr müsst auch gegen die Großen anstecken.

00:26:35: Das ist nun mal so.

00:26:36: und ihr seid wenn ich das richtig sage Tue mir bitte den Gefallen, wenn ich mich da verzettle.

00:26:41: Ihr seid die Graustufe!

00:26:43: Es gibt einmal den originären Einzelhändler... ...den Wurstfachhandel sowie von früher kennen als ich noch Kind war mit einem Laden und hinten dran in die Schlachterei.

00:26:54: Und dann gibts die großen Global Player.

00:26:56: Und ihr seid ja irgendwas dazwischen?

00:26:57: Ja stimmt.

00:26:58: Wie haltet ihr euch denn zwischen diesen beiden Dingen?

00:27:03: Zwischen diesen beiden... Ich bin ein kleiner Einzelhandel und mache mein Geschäft Und ich bin ein großer Wursthersteller aus Ostwestfalen.

00:27:13: Ich glaube, das ist die Sache, die uns gerade auch so ein bisschen auszeichnet, dass wir wirklich auch die Größe merkte... Also ich habe ja viele Rehbärmärkte, die ich beliefer und sie sind ja auch uns zugekommen nach der Motto Wir wollen Qualität haben.

00:27:31: aber über die frische Theke Das ist für mich zum Beispiel auch so eine Sache wo ich dann auch mit klar komme weil es wieder dieser Er verkauft den die Leute praktisch sagen, ich möchte von denen wissen.

00:27:41: Du hast keine Verpackungsware irgendwo drin liegen.

00:27:43: Verstehe!

00:27:44: Warum

00:27:44: ist das für dich ein No-Go?

00:27:46: Also es gibt dir auch einen Marktbegleiter aus Bochum hier... ...die bei Supermärkten abgepackt Wurst hinlegen und sagen, ihr nehmt immer ein Sechser Pack mit.

00:27:53: Warum willst du das nicht?

00:27:54: Warum willst du das bewusst nach deiner Wurst außer Frische Ticke gefraucht wird?

00:27:58: Ich glaube weil wir eigentlich weiß ich gar nicht anders kennen und die Produktgröße die wir hier haben oder Die Firmengröße von der Produktion gibt es im Moment nicht her, wo du sagst ich könnte das sowieso anbieten.

00:28:12: Ach so?

00:28:13: Okay.

00:28:13: Wäre vielleicht meine Möglichkeit wenn ich sage Ich könnte das machen.

00:28:16: Habe auch viele Anfragen dadurch.

00:28:18: Das gleiche Produkt ist ja verändert sich ja nicht.

00:28:21: nur kannst du es halt für die Firmen noch ein bisschen besser anbieten oder die Firme könntest noch mehr anbiten aber solange es diese frische Ticken gibt bin ich immer ein Freund davon keine vakumierte Ware halt anzugehen.

00:28:34: Ich finde es so eine frische Ware, wenn die Leute sagen ich könnte acht Stück haben.

00:28:37: Ich kann zwölf Stück haben und keine Pakete nehmen ist für mich wichtig und das ist ja auch wo diese Die Rebe merkte auch, glaub ich so einen Qualitätsmerkmal.

00:28:45: Damit haben wir die Dünning auszumachen.

00:28:47: Auf jeden Fall!

00:28:48: Und ich hab den Schwank erst mal im Privaten... Wir haben Freunde seit über einem Jahrzehnt aus Münster, die ab und an zu uns kommen.

00:28:57: Als sie das erste Mal bei uns waren sind wir dann gemeinsam einkaufen gegangen.

00:29:00: Er und ich.

00:29:01: Kalt geträgt haben wir geholt und wollten grillen.

00:29:04: Dann habe ich gesagt, was auf?

00:29:05: Hier gibt es ein Woche mal Wurst.

00:29:08: Dann holen wir die mal und hab dann gesagt, ja ich brauche auch Dünning aus.

00:29:11: Und die Soße dazu.

00:29:13: Und dann fragte er mich, was ist das denn für eine Soße?

00:29:16: Und habe gesagt, die ist auch von dem Worstherrsteller.

00:29:19: Ist das denn sowas Besonderes?

00:29:20: Ja, sag' ich!

00:29:21: Kann ich dir sagen, sonst wird sie ja jetzt hin nicht separat auch geben.

00:29:25: Und das nächste Mal als er dann kam hat er gesagt, die Sommer wieder grillen!

00:29:29: Diese Wurst und die Kendara-Sauce, die war so lecker!

00:29:34: Sollte eine

00:29:34: Running Lecker.

00:29:36: Aber ich bin seit über zwanzig Jahren hier in Buchen.

00:29:38: Ich bin ein gebürtiger Reckling Hausener... ...und das Erste was ich hier zu essen bekommen habe von den mit denen ich hier gearbeitet hab, war Gehsä inner Stadt.

00:29:47: Was macht dich da satt?

00:29:49: Ja aber ich glaube auch dass wir Das hört sich jetzt wahrscheinlich überschwänglich an oder so.

00:29:55: Ich glaube, dass es schon Bochum auch durch unsere Wurst sehr im Fokus steht.

00:30:00: Soll ich

00:30:00: dir ganz ehrlich was sagen?

00:30:02: Macht dich nicht kleiner als du bist!

00:30:04: Es gibt Menschen die lernig kennen wo kommst du ja aus Bochums?

00:30:08: Ach die Currywurst!

00:30:09: Die echte oder wie heißt oder Döninghaus das ist so... das tragen die Leute mit.

00:30:14: meine Tochter fährt nach Österreich in der Maria Alm als Schielehrerin und da gibts ein Bochumaabend Da gibt's Buchummer Bier und da gibt es Buchumma, wo er ist mit Currysauce.

00:30:24: So einfach ist das!

00:30:26: Und die denen fahren aus allen Wolken weil sie sagen boah wie scharf ist die denn?

00:30:31: Ja genau.

00:30:32: Das ist ja für uns...

00:30:34: Warum ist das so?

00:30:35: Weil das für uns Heimat ist.

00:30:36: Wir nehmen unsere Heimann mit.

00:30:37: Das

00:30:38: haben

00:30:38: wir mich in meiner Einleitung auch gesagt.

00:30:40: Das is Fluchensegen zugleich, dat'is mega toll.

00:30:45: Dat macht dich super stolz und deine Kolleginnen und Kollegen hier in der Firma auch.

00:30:49: Aber das ist auch eine krasse Bürde, ne?

00:30:50: Ja ja auf jeden Fall.

00:30:51: Du musst immer gleich bleiben.

00:30:52: Wie

00:30:53: siehst du?

00:30:53: wie immer ich habe es ja gesagt... Ist wie immer irgendwann mal eine Zumutung für dich geworden in irgendeiner Situation?

00:30:58: Gar nicht was macht ja Spaß.

00:31:00: Solange mir das noch so Spaß macht.

00:31:01: zum Produkt.

00:31:03: Du entwickelst ja auch eine gewisse Freude daran finde.

00:31:05: also ist bei mir auf jeden fall.

00:31:07: Kannst du nach der langen Zeit wo ihr die echte produziert.. Immer wieder Freude an diesem doch alten Produkt alt in Anführungsstrichen nicht, weil es nicht frisch ist sondern sich ja nicht verändert.

00:31:20: Das bleibt ja wie immer.

00:31:21: Immer wieder neue Freude finden und wenn ja, wie?

00:31:24: Auf jeden Fall!

00:31:25: Also ich sage mal das ist auch so ein typischer Sagen ganz viele Freunde fangen ja Kannst du die Wurst noch sehen oder kannst du die Neunzen so und ich kann dir sagen was die dass wir wirklich... Wenn wir grillen als erstes kommt immer eine Wurst drauf Ist immer noch so.

00:31:40: Also ich kann da nie, wo ich sage, ne?

00:31:42: Ich esse nicht jeden Tag eine!

00:31:45: Aber wenn man grillt, muss es als Essens für mich... So eine Tradition, immer ne Wurst drauf als Bratwurst oder mit Sauce natürlich dann.

00:31:56: Ist so ein Standard.

00:31:56: Sonst fäll ich gar nicht an zu grünen.

00:31:57: Das wird nie Fleisch geben und dann einen Wurst brauchen.

00:31:59: Wie geil!

00:32:02: Ich voll der

00:32:02: Monk.

00:32:03: Ja aber ist auch wirklich so eine Anekdote.

00:32:06: Haben deine Jungs halt adaptiert und deine Frau?

00:32:08: Ja die noch nicht auch.

00:32:09: Also meine Frau ist ja auch... Die hat mich ja dann auch... Es ist jetzt eine andere Sache.

00:32:14: Sie kommt eigentlich aus der Physiotherapie.

00:32:16: Und da mein Vater aber auch Ich bin gestorben ist auch schon noch relativ früh und dann stand ich ganz alleine hier.

00:32:26: Und dann hat sie wirklich für mich nach einem Jahr das erst begleiten gemacht, mich unterstützt... ...und dann habe ich gesagt es geht nicht mehr, also ich schaffs jetzt nicht alles allein.

00:32:36: und dann hat sich wirklich mir zu liebe ihren beruf aufgegeben den die geliebt hat immer noch lieb.

00:32:42: ja auch ist dann mit praktisch in die ja ins Backoffice gegangen.

00:32:48: Also wo ich sage, was ich dann auch mitgemacht habe schon aber ich musste mich noch mal wieder um andere Sachen kümmern und da hat mich der halt da unterstützt und hätte ich es gar nicht geschafft.

00:32:59: Und Familie ist für mich super wichtig.

00:33:01: meine Jungs sind jetzt fünf zwanzigund dreinzwanzig und sie haben auch schon früher immer mal mit geholfen so wie ich auch ohne dass ich das was gesagt hatte.

00:33:09: Die haben immer in den Ferien mal gesagt wir kommen Wir haben mit anpacken oder machen irgendwas, weil die sind auch... Ja wir sind hier groß geworden.

00:33:18: Wir haben ja auch über dem Laden noch gewonnen ein paar Jahre jetzt nicht mehr genau aber die kannten das auch.

00:33:23: Das Papa macht viel raus muss und die haben das auch wichtig gesagt.

00:33:28: Die waren auch stolz darauf dass ich praktisch auch immer um halb vier aufstehen und zuviel fahren bin.

00:33:36: Und das hat sich wieder adaptiert und das haben sie jetzt immer noch.

00:33:38: nüsenstolz auch oder auch meine Frau.

00:33:43: Wir sehen uns wirklich sehr wenig, das ist in der Zeit jetzt noch, wenn es mal elf, zwölf Stunden unterwegs ist und wir sehen uns hier... ... ist schon, da musst du auch einen Partner haben, der das akzeptiert.

00:33:56: Kommen

00:33:56: wir gleich noch zu, ne?

00:33:57: Ich bin der Felsenfest überzeugend, dass wir gleich nochmal Preis und Haltung sprechen... ...und dann passt das glaube ich auch ganz gut,... ...aber stolz auf Traditionen zu sein und... ...ich merke gerade eben, dass sich das positiv kickt,... ...dass du sagst deine Jungs sind stolz darauf dich,... ...genau so wie dich das auch gerade eben angeriffnet hat, dass du,... ...ich hatte den Eindruck,... ...das es für dich extrem wertvoll war, dass deine Frau gesagt hat so,... ..."und was ich liebe lass' ich jetzt sein".

00:34:21: Auf jeden Fall!

00:34:22: Also für mich... Also muss ich immer noch sagen, so hoch anerkennen kann man gar nicht.

00:34:26: Weil für mich ist das Werk genau umgekehrt.

00:34:28: Ich weiß gar nicht ob ich es da machen würde, was ich liebe, dass... Sein Sohn von ihrer Seite glaubt, ne?

00:34:35: Dass sowas ist und das kann ich also gar nicht hoch genug anrechnen.

00:34:39: Also das war auch für mich so eine Zusammenhalt, die du dann nur hast.

00:34:45: Das war super wichtig!

00:34:45: Wenn einer sowas macht, der musste sich dann auch sagen, komm, ist etwas ganz anderes, den fehlt, ziehe mich damit jetzt, obwohl Kommt gar nicht aus der Branche, Kinder ist gar nicht.

00:34:54: Also das für mich schon was Großes muss

00:34:57: ich sagen.

00:34:58: Tiefe Bindung?

00:34:58: Ja auf jeden Fall.

00:35:02: Dirk, was ist schwerer?

00:35:02: Qualität sichern oder Menschen so zu führen dass Qualität selbstverständlich bleibt?

00:35:07: Ich glaube man muss die Leute ja dazu führen dass wir diese Qualität anbieten und du musst die Leute sensibel machen da drauf.

00:35:16: Das auch meine Mitarbeiter wissen genau wie ich ticke oder wie wir ticken und was wir für ein Produkt anbietten, dass es auch einen guten Ruf hat Und das müssen die Blinden verstehen.

00:35:26: Nach dem Motto, da machen wir nur das auch hygienisch

00:35:29: etc.,

00:35:30: alles was dazugehört Das

00:35:31: zu wissen wie du tippst, wie die Unternehmung tickt Wie ihr das macht?

00:35:36: Wie implementierst du das in den Menschen?

00:35:38: weil das dauert ja extrem lange bis es einer verstanden hat Ja

00:35:41: aber ich glaube dass ist immer noch das Gute Weil Du kennst jetzt ja die Räumlichkeiten sehr nicht so groß und ich bin da immer wirklich auch noch in der Produktion Produziere auch noch manchmal selber.

00:35:51: Also wie gesagt, weg to the roots, mach ich total gerne mal.

00:35:54: Wenn ihr meine Urlaub oder du hast einen engen Pass und da Leute sind ausgefallen, mache ich total gern.

00:35:59: Und ich glaube ... Weil ich das die Sache immer anspreche.

00:36:02: Auch nicht einmal, zweimal, dreimal, immer!

00:36:04: Man muss es auch wiederholen.

00:36:05: Wie bei so einem Kind musst du wirklich die Sachen, die dir wichtig sind in der Produktion?

00:36:10: Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, aber die Leute müssen es adaptieren nach dem Auto.

00:36:14: Das ist wichtig.

00:36:14: so willst du der Chef haben und dann glaube ich ist das so ein Selbstläufer dass sie schon alleine wissen jetzt zum Beispiel, wenn die Mons kommen was zu tun ist.

00:36:21: Weil jeder hat seine Aufgabe die Moms zu tun.

00:36:25: Und schaffst du auch diese Sachen die wir produzieren in unserem kleinen Räum?

00:36:29: Schaffst Du sonst gar nicht.

00:36:30: also Wiederholung schafft Ergebnis oder Routine erzeugt Sicherheit genau.

00:36:37: Ich bin der felsenfeste Überzeugung, wie lange gemacht ihr jetzt hier wurscht?

00:36:40: Also mein Opa ist jetzt... ...nur zwölf und dreißig Jahr angefangen damit.

00:36:44: Da mein Vater.

00:36:46: Und ich bin jetzt, wie gesagt seit... ...Ninzehundert... ...Sieben, Sechs und Achtzehn Betrieb.

00:36:52: Fast vierzig Jahre?

00:36:53: Ja!

00:36:53: Ich bin ja felsenfest überzeugt, dass du eine Entscheidung getroffen hast die... ...wie immer gerettet hat.

00:36:58: Was war das für eine Entscheidung?

00:37:00: Wie immer gerrettet hat glaube ich war die Entscheidung,... ...dass wir uns ja immer weiter aber.... in Maßen, dass wir uns immer gesteigert haben von der Produktionsgröße.

00:37:13: Wo ich angefangen habe mit meinem Vater waren wir vier Mitarbeiter in einer Portion und jetzt sind wir neun.

00:37:19: Also mit mir manchmal zehn je nachdem.

00:37:21: Und das ist das aber auf diesem Weg nie... Die Produktionslinie verloren und die Qualität verlor.

00:37:29: Und das war mir wichtig, was du gerade mal angesprochen hast man kann sich auch steigern aber trotzdem die gleiche Qualität.

00:37:37: Da musst du natürlich sagen so da müssen die Handgriffe dann stimmen muss ich ja umorientieren.

00:37:41: also hab dann gesagt so wie immer heißt dann auch Du musst entsprechend neue Maschinen holen die auf neuestem Stand sind und wir genau die Qualität geben können.

00:37:51: Sonst

00:37:51: kannst du den Stand hat er nicht

00:37:53: oder du nimmst ... einen kurzen Fleischhof, das es früher gar nicht gab.

00:37:56: Aber ich habe gesagt... Jetzt haben wir den Fleischhof.

00:37:59: Das ist jetzt also wirklich auch bei den Neuesten noch gar nicht mehr... Also ist das gar nicht weiter, dass man so ein Tricht hat wo wenn da wirklich nochmal Mochen drinnen sollte, das wird rausselektiert.

00:38:13: Du, dass gar nicht dieses Verarbeitungsfleisch gibt und das gab's früher halt gar nicht.

00:38:18: Sobald es das gab, habe ich gesagt ja sowas müssen.

00:38:20: wir haben aber für mich auch wieder ... wie dann eine Produktionsmerkmal, wo du sagst das ist Qualität.

00:38:26: Ja und auch in der Erleichterung.

00:38:27: Du musst dich händisch rausnehmen... ...du bist auf jeden Fall sicher dass es nicht in den Prozess eingebunden wird.

00:38:33: Aber also würdest du sagen, dass du größer geworden bist,... ...dass du mehr produziert und demnach auch mehr verkauft hast?

00:38:39: Ist am Ende das gewesen, dass ihr... ...das nicht wie immer gerettet hat aber das ist das wie immer weiter getragen.

00:38:45: Genau und dass wie immer wurde gerettete natürlich dieses moderne Know-how was du mit einspüren konntest Und das war ja wichtig.

00:38:51: Aber

00:38:51: mit der Zeit gehen, ne?

00:38:52: Genau!

00:38:53: Also nur weil Wurst immer Wurst ist heißt noch lange nicht dass die Peripherie oder die hilft das zu verarbeiten dieselbe sein muss.

00:39:02: Traditionen finde ich für das Produkt super mega.

00:39:05: aber Tradition darf nicht stehen bleiben im Maschinenpark zum Beispiel.

00:39:09: Weil da kannst du dich immer weiter entwickeln und kannst dieses Produkt noch besser machen.

00:39:14: Du hast eine Sicherheit, dass das Produkt genau wirklich wie es sein sollte.

00:39:20: Ja, verstehe ich.

00:39:21: Wir haben eingangs als das Mikro noch nicht an war schon über das ein oder andere gesprochen zum Beispiel was ihr sein lasst oder was ihr nicht machen wollt... ...oder warum ihr etwas gemacht habt.

00:39:31: Kommen wir zur Preis- und Haltung.

00:39:34: Wo sagt ihr nein obwohl's Geld bringt weils euren Kern kaputt macht?

00:39:41: Ich glaube dass ist... Ich würde Nein sagen.

00:39:45: wenn ja wenn mich jetzt Dann mal große Discounter.

00:39:50: Es gibt ja doch ein paar, die noch größer sind und billiger sind als andere Merkts zum Beispiel gerade angesprochen Rehbe merkte Edeka etc.

00:40:00: Wenn die dann sagen so Ja das Produkt ist okay und ich... Also ich bin ja außer Branche Ich kenne das ja genau wie es läuft.

00:40:07: Die sagen naja den Preis können wir dann bezahlen Und da machst du dich abhängig.

00:40:11: So und ich habe mir immer gesagt auch mit meiner Frau Wir wohnen uns nie abhängigt man.

00:40:16: Ja, ich sag mal so.

00:40:17: Wenn jemand jetzt sagen würde... Wir gehen von euch keine Wurst mehr.

00:40:22: Das darf nie so sein, dass du dann hast eine Existenzangst.

00:40:26: Das war für mich immer wichtig.

00:40:28: Also wir wollten uns nie von einem großen Firmen abhängig machen.

00:40:33: und wenn die dann mal sagen, entweder dem Preis oder wir machen nichts

00:40:36: mehr.

00:40:38: Und ich kenne das!

00:40:39: Ich kenne ja wie der Hase läuft.

00:40:41: Also dafür bin ich lang genug in der Branche.

00:40:45: Und da haben wir uns gesagt, wo dann die ersten Märkte mal kamen.

00:40:50: Da haben wir gesagt wie steht euch das denn vor?

00:40:52: Das war für mich wichtig und es hat sich super eingespielt.

00:40:57: Die haben was davon mehr wert.

00:40:59: Wir haben mehr Wert davon weil Leute zum Beispiel die wirklich im tiefsten Osten von Buchwelt komisch extra in die Stande haben.

00:41:05: ... kannst du keine Parkplätze etc.

00:41:09: Aber wenn die Wissenswahl schon bei dem Markt so und so, kriegen wir da auch noch das gleiche Produkt was ich da kriege... Und das ist auch für mich wichtig!

00:41:16: Das habe ich am Anfang immer ausgetestet ja?

00:41:18: Und ich hab da ganz wenig.

00:41:19: also Rückmeldung oder Beschwerden, wo ich dachte... Was wird denn da angeboten?

00:41:24: Ist dir auch wichtig.

00:41:25: dann gehst du alleine da rein und bestellst was und guckst wie die das verkaufen

00:41:28: oder was?

00:41:29: Ja also ich kontrolliere das schon mal, wie die auch in der... Wie die Würste in der Tee geliegt oder so oder wie es hergestellt hat.

00:41:35: Man kennt ja die Einzeländer, ihr arbeitet ja nur mit diesen Einzeländern zusammen und nicht mit der Genossenschaft direkt.

00:41:40: Und das ist gut, du hast immer einen Ansprechpartner.

00:41:42: Verstehe.

00:41:42: So wenn ich jetzt sage so und so war das war von dir jetzt nicht so gut.

00:41:46: Das Produkt ist nicht so wie ich es mir vorgestellt habe kann man super ansprechen und du hast sofort eine Woche später gesehen dann ist es auch geändert.

00:41:54: Alles klasse.

00:41:55: Und dass finde ich halt schön und das hast du natürlich nicht von so großem Abhängig machst.

00:41:59: Aber haste das Problem, haste die Sache nicht ne?

00:42:02: Dass du dich so darum kümmern kannst.

00:42:04: Hast du mal die Überlegung gehabt von vier, fünf Gesellen oder Mitarbeitenden... ...die jetzt mit dir zusammen zehn seid?

00:42:14: Dich aufgrund der Nachfrage zu vergrößern?

00:42:16: und wenn ja hättest du gesagt okay dann geht hier an dem Standort aber nicht.

00:42:20: Dann muss ich weg!

00:42:22: Also ich glaube diese Überlegungen hast du immer.

00:42:24: und ich sage mal wenn das ja gerade auch rausgehört was ich dir gesagt habe Die Qualität ist für mich ja immer an erster Stelle.

00:42:31: Und wenn ich jetzt sage oder ich würde merken, die kann ich hier jetzt nicht mehr so herstellen.

00:42:36: Natürlich zu klein ist aber nicht das, weil man sich verkauft hat an andere?

00:42:39: Oder wie wir gerade drüber gesprochen haben...

00:42:41: Weil die Nachfrage einfach überwurzelt.

00:42:43: Aber wenn du sagst, du musst diesen Hygienestandard noch mehr einhalten, würd' ich glaube auch sagen, ähm ... Ich könnte die Produktion irgendwo machen.

00:42:52: Ja!

00:42:53: Aber trotzdem der Kern bleibt.

00:42:54: Mhm,

00:42:55: verstehe.

00:42:55: Der Kern bleibt und du hast eine noch ne Sicherheit mehr von Hygiene, Anspruchshaltung und etc.

00:43:03: Und das wäre für mich wichtig, wenn man zwei Gesellen mehr bräuchte, also weiß man nicht, ich will dann auch zwei mehr einstellen aber du hast ja eine Sicherheit, dass das Produkt genau woanders an anderer Stelle genau hergestellt wird.

00:43:15: Ich verstehe was du meinst!

00:43:16: Und ich finde es für mich ist da immer wichtig, dass sich der Verbraucher nicht viel ändert.

00:43:22: Dass wir Großkunden sind oder Leute die im Laden bei mir fünf Wüstchen holen, die stehen mit mir auf einer Stufe als wenn einer und das habe ich den Leuten auch mal versucht klarzumachen.

00:43:33: Jeder ist gleich, jeder hat fünf Westen, der DK nimmt das gleiche Produkt nur für sich selber, die anderen verkauft es an andere Leute.

00:43:43: Wir sind bei wie immer.

00:43:45: Es ist total egal ob du zwei Gesellen mehr oder weniger hast, ob du hier an einer Rückstraße bist oder irgendwo anders an der Straße draußen zählt wie immer Genau.

00:43:55: Das Produkt darf sich nicht ändern, das ist wichtig und das hast du ja manche, dass sie sich dann vergrößern und auf einmal denken die, das Produkt ist anders.

00:44:03: Wo ist es jetzt auch?

00:44:04: Und da ist für mich ein No-Go also was ich gar nicht eingehen würde.

00:44:08: Ja, du würdest dich verbieten ne deine Idee.

00:44:10: Dann wieder

00:44:10: landen wir mal weniger als mehr.

00:44:12: Also was ich damit machen, das war für

00:44:13: mich

00:44:14: super wichtig.

00:44:14: dann

00:44:14: auch.

00:44:15: Ich meine, du bleibst getreuen, wie ich auch die ganze Zeit gemerkt habe, weil ich mir gerade noch mitgeschrieben... Du redest die ganze zeit von Klarheit.

00:44:23: Du redest klar mit den Menschen, ob es in deinem Betrieb ist?

00:44:26: Da lässt du's nicht unausgesprochen, sondern sprichst das direkt an!

00:44:29: Ja... Du gehst als Verkau, als Kauftester, deinen eigenen Erkauftester in die einzelnen Märkte.

00:44:35: guckst dir an wie wird mal eine Ware präsentiert?

00:44:37: Passt dir das nicht?

00:44:38: Hufs den nächsten Tag auf der Sachebenan und sagst du fand ich jetzt nicht so gut?

00:44:42: Sprichst es aber klar an.

00:44:45: Freund von klaren Worten.

00:44:46: Ist ne rote Linie, die sich durch deine Arbeit zieht?

00:44:48: Ja, genau.

00:44:50: Ich finde klare Worte sind immer... Das war auch wo ich das gerade auch erwähnt habe, auch wenn die Mitarbeiter auf einen Zug kommen sollen.

00:44:56: Man muss lieber klare worte finden als hinten rum oder irgend sowas.

00:45:00: Also das finde ich dann nicht gut.

00:45:01: Ich glaube es ist schlecht fürs Klima, ob du jetzt mit der Mitarbeiter oder mit einem Kunden bist, finde ich immer schlimm wie gesagt.

00:45:09: Weißt Du?

00:45:11: Ich hab mal ein Vorgesetzten gehabt relativ schlau und er gesagt hat eine Führungskraft muss berechenbar sein.

00:45:17: Und wenn du immer gleich reagierst, dann bist du berechnbar.

00:45:21: Gab's mal konkretes Beispiel?

00:45:23: Dass ihr hättet Eure DNA verkauft und was war das für ein Angebot wo du Nein gesagt hast?

00:45:29: Ich muss sagen wir hatten mal einen Fragen wie gesagt von den großen Discountern aber da habe ich sofort Nein gesagt weil es für mich gar nicht in Frage kam.

00:45:37: Ich hab mir noch niemals mit denen zusammengesetzt weil ist für mich Nogo.

00:45:43: Kann ich nachvollziehen... ... auch diese Partnerschaft zum Vorfall Bochum und... ... der Moritz Viehgebrauerei, die ja in einem Atemzug beide mit Eurer Koriwurst genannt werden.

00:45:56: Und umgedreht genauso!

00:45:57: Da ist ja eine Symbiose.

00:45:59: Wenn du jemanden fragst was kennst du im Bochrum?

00:46:02: Dann kommt das beim Wudadreiig, höchstwahrscheinlich,... ...und im selben Atemzug das Rohrstadion, die Döninghaus und das Viehgebilds.

00:46:11: Was macht das mit dir?

00:46:14: Ich glaube schon, wo ich das gerade auch gesagt habe, für Buchen finde ich es super wichtig.

00:46:18: Aber ich möchte mich da nicht hervorheben, was ich gerade schon gesagt habe.

00:46:22: aber ich glaube schon dass man da schon ja schon ein Wissen stolz fühlt wenn du sagst mit diesen vier gibt's ja noch länger als uns und VfL ist ja immer Fußball verbindet hier alle, bin ich?

00:46:33: Emotional auf jeden Fall!

00:46:34: Emotionen pur, ne?

00:46:35: Ja und ich sage mal beim Mutterdreig muss ich dir vorstellen, dass gab´s ja wo ich dann wo ich ja gerade so die ersten Stadtgänge mal Gastbärmutterdreige hier noch.

00:46:44: Also das ist ja dann auch dazu gewachsen.

00:46:47: Und da sind so Sachen, die machen innerlich sowieso stolz und ich bin keiner der das aber so nach draußen sich so mal raushängen lässt.

00:46:56: Wo viel

00:46:57: Dorotika bist du nicht?

00:46:58: Ich sag mal so man genießt in der Familie im Stil und Freunde, die wissen genau wie wir ticken und so.

00:47:07: Das macht einen glaube ich das wo ich gerade gesagt habe, da macht er es doch noch mehr Spaß ... noch dieses Produkt herzustellen, oder so zu sein wie du wirst als Firma.

00:47:15: Was erdet dich so?

00:47:16: Ich glaube das ist ganz viel von meinen Eltern und vom Großvater muss ich schon sagen... Das sind's glaube ich so Familienbande wo ich dachte die haben mich schon wirklich gezeichnet.

00:47:25: Ich glaube auch weil kann sich jeder von sich behaupten oder jede von mir wo ich sage ich hatte da ja ganz wenig Reibungspunkte

00:47:32: Wie hast Du die Erdung an deine Jungs weitergegeben?

00:47:35: Meine Frau natürlich ganz viel für die Erziehung getan.

00:47:39: Da war ich nach viermal immer wieder so typischer, ne?

00:47:43: Die Frau erzieht.

00:47:44: Aber ich habe versucht die kurze Zeit... ...die ich mit ihnen verbracht habe oder in die wenige Zeit auch diese Sachen weiterzugeben.

00:47:54: und das hat sich auch nachher glaube ich weiter geleitet durch den Motto weil das macht uns als Eltern zum Beispiel stolz wenn wir jetzt mal irgendwo essen gehen zb Da ist ein Produkt auf Accato, ein Milieu und was schon einen angestellten Preis hat.

00:48:13: Wir fragen heutzutage unsere Jungs noch ob wir das nehmen dürfen?

00:48:18: Mit fünf, zwanzig um mit dreiundzwanzig.

00:48:20: Und dann kann man so in der Erziehung nicht viel falsch gemacht haben oder meine Frau vor allen Dingen sein.

00:48:25: Und bedanken sich wirklich nach jedem Essen wenn wir mit den zusammen essen gehen.

00:48:31: Das macht einem für mich als Elternsturz.

00:48:33: finde ich, sondern das ist schon... und das merken die auch.

00:48:37: Da habe ich dir gedacht, da sind auch Stolz, dass ich so früh dann aufgestanden bin.

00:48:41: Und das merkt ihr am Anfang ja nicht aber du wartest hier dein älter werden oder so diese Reife bekommen.

00:48:47: Ist das wirklich so wo ich sage?

00:48:50: Da merkt man, dass man halt schon nicht so viel falsch gemacht hat.

00:48:52: Auch wenn man Betrieb hat und wenig für sie da war glaube ich.

00:48:55: Aber es ist schon auch und dass Sie von sich dann auch alleine gesagt haben wir wollen in dem Ferienjahr mal mithelfen oder so.

00:49:02: Alles, was du sagst, spricht für sich.

00:49:03: Kann ich so stehen lassen?

00:49:04: Ich meine wenn du die wenigen Momente, die du hattest aufgrund deines Jobs mit den Jungs, so genutzt hast dass alles das dabei rumgekommen ist dann würde ich sagen vieles richtig gemacht.

00:49:15: Ja und man lernt ja auch die Leute dann auszukennen.

00:49:19: Das ist halt so bei mir halt fünf Tage oder sechs Tage in die Woche und ich musste bin ja jemand der relativ früh aufstehen muss.

00:49:25: Da musst du aber auch die Leute sagen, die das Verständnis haben würden nach dem Motto, wenn ich mal um zehn Uhr sage oder fünf oder nach zehn.

00:49:31: Für mich wird es aber jetzt Zeit auch und da haben wir Einglücksohn vor uns, die genau wissen wie wir sind und so, die auch immer verständnis waren.

00:49:38: Ja, auch einen Preis den Du gezahlt hast Haltung zu zeigen weil du so früh aufstehen musstest.

00:49:44: ja Wie war das für dich?

00:49:45: Wenn zum Beispiel auf einer Party Eine richtig gute Party.

00:49:50: Du weißt, welche Partys ich meine?

00:49:52: Dann mal jemand gesagt hat immer dir was stimmt mit denn ich war um Haus hört schon ab ja Ich muss morgen früh aufstehen nicht an wie weiße Was hast du dem entgegnet?

00:50:01: oder was hast du dir im stillen Kämmerlein gedacht?

00:50:04: Ja das ist also für mich habe ich da die Kunst gar nicht nachvollziehen.

00:50:08: Also selbst wenn die jetzt sagen guck ich muss noch vier uhr auften und sie können Sieben, acht Uhr.

00:50:13: Das wäre für mich ja Ausschlafen gewesen.

00:50:15: Wahrscheinlich ist das... Ja ne?

00:50:16: Dann hätte ich das auch gesagt.

00:50:18: Mein Vater hat mich früher so gesagt, wer trinken kann

00:50:22: oder

00:50:22: wer Partys machen können, kann auch arbeiten.

00:50:24: Das war ja früher der Standardsprung.

00:50:26: Und der hat das auch wirklich ... und ich hab's dann auch durchgezogen.

00:50:29: Ich muss sagen, früher bist du ja noch klar, da bist du auch mal mit ein, zwei rausgewinnt.

00:50:33: Da hat jetzt zwei Stunden Schlaf mehr nix ausgemacht oder ne?

00:50:36: Was damit ist, dass kaputt hat sich hingelegt also.

00:50:38: Ja, aber heutzutage im Alter fällt es natürlich noch schwerer.

00:50:41: Na

00:50:41: zu zittig!

00:50:41: Da kann ich mittlerweile auch nicht

00:50:43: füßen.

00:50:43: Ich glaube meine Jungs haben da auch so'n Febel die wissen das auch.

00:50:46: eine schöne Anekdote.

00:50:48: Mein Jüngster, der ist jetzt dreiundzwanzig.

00:50:51: Der war vorher schon drei vier Jahre her und dann hat er auch mit gehofft bei uns.

00:50:55: Er hat gesagt, auf dem Donnerstag ist in der Stadt eine Party.

00:51:00: Die geht dann immer bis drei, vier Uhr morgens.

00:51:03: Ich hab kein Problem mit Verkunft von der Arbeit.

00:51:07: Das machen wir!

00:51:07: Da stand er wirklich pünktlich im Halbvier einer Straße.

00:51:11: Ist mit mir zur Arbeit gefahren und hat sich umgezogen.

00:51:13: Hat sich gequert.

00:51:14: sechs Stunden

00:51:15: oder sieben Stunden

00:51:16: war natürlich dann trotmüde.

00:51:19: Aber jetzt durchgezogen, nicht gesagt, ich mach's nicht.

00:51:22: Respekt

00:51:22: und sporliche Anerkennung.

00:51:24: Hätte ja auch Verständnis zu gehabt, dann dachte ich, mach' ich nicht.

00:51:28: Aber die haben zwar nicht gesagt... Nein, nein!

00:51:31: Das war schon eine gute Sache und das ist jetzt das Vorleben was man da macht.

00:51:37: Definitiv, du kannst ja nicht Wasser predigen und Wahlen saufen, es funktioniert ja nicht.

00:51:44: Was muss in fünf Jahren noch genauso wahr sein wie heute?

00:51:48: In fünf Jahren muss genau so wahr sein dass die Leute wissen Doningenhaus ist immer noch diese gleiche Qualität, die sie jetzt bekommen.

00:51:56: Das ist für mich das Wichtigste egal ob ein Jahr zwei Jahre drei Jahre vier Jahre weil wenn ich nichts verändere wird die Qualität so bleiben.

00:52:06: Weil dann die Qualitätssicht ändert es ja nur... Wenn du irgendwas veränderst um vielleicht mehr Profit zu machen oder was anderes zu machen?

00:52:15: Ich glaube dass hast du jetzt bei uns rausgehört.

00:52:18: also sowas mache ich nicht.

00:52:19: Also da wäre mir das Produkt viel zu... Nein, das hört sich jetzt immer tatsächlich für den Mann Großvater gar nicht.

00:52:28: Also gerade weil du die Bindung angesprochen hast und dass auch mehrfach wiederholt hast was ihr für ein Team wart und heute noch bei dir im Kopf seid klingt das gar nicht wie Partha Leppich sondern total authentisch.

00:52:45: Ich bin mit denen so viele Wege gegangen und teilweise auch einen Steinigen.

00:52:49: Ich könnte mich selber nicht mehr im Spiegel angucken, wenn ich da tun würde... Genau genau!

00:52:52: Und das zeugt ja von der... Du bist ja schon relativ groß von einer extrem größeren.

00:52:58: Stimmt.

00:52:59: Ja ist wirklich so genau wie du sagst.

00:53:01: also das ist schon auch wo die ich sage.

00:53:03: Das könnte ich nicht übers Herz bringen, wenn man so schön sagt.

00:53:06: Aber deshalb ist da eine Wurst auch so erfolgreich.

00:53:08: Da bin ich der Felsenfest in Überzeugung dass das mitschwingt in Sachen Qualität wie immer.

00:53:15: und doch...

00:53:17: Ja und das Schöne finde ich ja wirklich auch, dass die Leute auch das für dich das größte Loch warste, die die Wurst nicht kennen weil jeder Bochmer oder viele Bochumer kennen die Wurste und sagen ne?

00:53:27: Ist ja immer Geschmackssache egal, die anderen machen die aber leute sind nicht ganz lang, oh die ist super.

00:53:32: Das ist für mich viel schöner, wenn du

00:53:36: eine

00:53:36: Blind-Tasting war und jedes Mal die Leute bräuchten.

00:53:40: Und das ist ein schönes Kompliment gemacht.

00:53:42: Ja, das ist eine Befriedigung für dich auch, ne?

00:53:44: Für die harte Arbeit, die hier auch tut!

00:53:47: Was hat das mit dir gemacht als Herbert damals gesungen hat?

00:53:51: Gehst du in der Stadt?

00:53:52: Wann machte ich da satt?

00:53:53: Eine Currywurst?

00:53:54: Ich glaube, das hat man ja nachher erst mitgekriegt, dass es um die Currywürste ging.

00:53:58: Ich kannte sie als Lidia, das war erst von Dieter Krebs.

00:54:01: Wo typisch... Und ich habe mich ja dann so ein bisschen recherchiert auch.

00:54:07: Das wissen die Bruder am Uniontheater, die hat ja vor dem Bruder von meinem Opa gehört.

00:54:15: Aha!

00:54:15: Die Binnu war mir nicht klar.

00:54:16: Es war auch ein gelernter Metzger.

00:54:18: Hat aber dann irgendwann gesagt... Ne Metzge hab' ich keinen Nutzen.

00:54:20: Ich mach mit meiner Freundinmitwude und das war ja wirklich mit so.

00:54:23: die erste Inmitwurde, die es in Bochen gab damals, weil sie ist typisch.

00:54:28: Also eine ganz alte Holzhütte an der gleichen Stelle, wo er jetzt immer auf dieses Bratwursthaus ist.

00:54:33: Und genau und da hat früher halt dann Dieter Krebs, wo ja im Schauspielhaus war die Currywurst gegessen.

00:54:40: Verstehe!

00:54:41: Und er hat dieses Lied und Hebert hat das ja übernommen.

00:54:43: Ja.

00:54:43: Und was Hebert es ja überall nimmt finde ich super auch und ich find's natürlich auch super dass... Ich glaube, er singt nur immer im Buchen dieses Lied.

00:54:52: Im Stadion.

00:54:56: Absolut nirgendwo anders.

00:54:57: Also ich war abgesehen davon auch noch nicht auf einem Konzert außerhalb Buchen beim Herbert aber... ...ich glaube auch zu wissen dass er sonst nirgends woanders spielt, ja?

00:55:07: Du musst dir mal meinen Onkel fragen der weiß das.

00:55:11: Hast du mir die Möglichkeit gehabt mit ihm zu sprechen?

00:55:14: Persönlich

00:55:16: nicht.

00:55:18: Ich hab mal in einem Stallion getroffen, aber nur so ein Bild gemacht.

00:55:22: Aber da hast du ja keine Zeit an Ruhe zu sprechen oder so auch.

00:55:28: Es geht nicht darum, Lebensläufe zu sortieren – auch nicht Profile in Raster zu pressen.

00:55:33: und es geht erst recht nicht um Fließbandarbeit, sondern um Menschen, ums Zuhören das Potenzial in jedem von uns zu entdecken!

00:55:43: Wir bei Expertiv bringen Menschen nicht in Jobs, sondern in ihre berufliche Heimat.

00:55:48: Ins

00:55:49: Ankommen!

00:55:50: Was hast du in den nächsten Jahren losgelöst von der Echten noch?

00:55:56: Also ich glaube jetzt habe ja schon so ein gewisser Alter wo man sich wirklich auch mal überlegt was macht man im Alter?

00:56:02: und ich glaube dass ich natürlich einige Jahre genau mache.

00:56:09: Also ich werde jetzt dreiundsechzig.

00:56:13: Ich

00:56:13: werde jetzt nicht gedacht.

00:56:14: Wo ich sage, jetzt wusstet ihr mal Gedanken machen wie geht es weiter?

00:56:20: Weil dieses Produkt will ich auf jeden Fall weiter etablieren und da sind so die Überlegungen, wie macht man das weiter ansohn?

00:56:27: Sind so die Gedanken ginge, die ich jetzt habe noch nichts Konkretes, aber es wird sich jetzt schon ein bisschen mal wahrscheinlich rauskristallisieren bis dann irgendwann weiter jetzt in den nächsten zwei Jahren.

00:56:37: Aber

00:56:37: auf jeden fall das Produkt wirds weiter geben!

00:56:40: Auf jeden Fall.

00:56:41: Ja, es wäre schön wenn du das einrichten könntest.

00:56:45: Genau.

00:56:45: Ich sag mal so wie war Fiege jetzt den Umbruch geschafft?

00:56:47: da zum Beispiel?

00:56:48: Ja ja.

00:56:49: War hier super und so muss man mal gucken also...

00:56:51: ich hab damals mit Carla gesprochen und die hatte mir erzählt dass dieser Umbruchs über einen Jahrzehnt geplant war, dass meine Familien sich zusammengesetzt haben.

00:56:59: Da ein Mentor kam in Form einer Unternehmensberatung aber befreundet halt und dann besprochen wurde wer möchte überhaupt jemanden die Brauerei übernehmen und wie soll das laufen?

00:57:10: Was habt ihr für

00:57:11: Vorstellungen?".

00:57:12: Und dass dieser Prozess, also das habe ich so noch nie gehört.

00:57:16: Das fand ich phänomenal, hab' ich auch gesagt.

00:57:18: Ich glaube, das ist wahrscheinlich auch das Gleiche was wir haben.

00:57:21: Die stehen ja auch für Qualität.

00:57:23: Und so ist es bei uns auch.

00:57:24: Ist nicht nur Qualität, wir sind eine Marke.

00:57:26: Deshalb kannst du jetzt auch in diesem großen Heiferspecken auch nur überleben weil Du die Qualität anbietest und weil Du auch ne gewisse Nische bedienst.

00:57:34: das muss man ja auch mal ganz klar sagen.

00:57:36: wie ist denn die Bindung losgelöst von dem Profit den ihr euch gegenseitig gebt?

00:57:41: Das muss man auch mal Ganz klar sagen als Wirtschaftsunternehmen zum VFL und zu Moritz Fieger

00:57:47: Ja ich glaube es ist also Ich bin ja zum Beispiel Erste Biermurzviegel.

00:57:52: als Bochumann ist halt so.

00:57:54: Du wächst da mit auf und VfL, hast du die Bindung?

00:57:57: Weil mein Vater hat mich schon mit ... Ich glaube erst mal mit fünf Jahren mit den Scheiben.

00:58:01: Und dann ist natürlich auch so wo ich dann irgendwann dieser Kreis schließt.

00:58:06: Was müsste passieren dass du die Currywurst nicht mehr im Rohrstein verkaufst?

00:58:09: Also vom Mann hat das nichts.

00:58:10: also wenn würde es nur am Vfl liegen.

00:58:13: Gut dem Ball rüber gespielt.

00:58:15: Gebt das gerne weiter aber das wissen die ja auch.

00:58:18: Ja, ich glaube Fieger, Döninghaus und VfL das gehört zusammen.

00:58:23: Weißt du dass es Fans gibt von anderen Mannschaften bundesweit die extra deswegen nur herkommen wegen diesem Dreigestirn?

00:58:32: Ja sicher!

00:58:32: Es ist kein Mist.

00:58:34: Ich habe bekannte Freunde in Berlin, also einer ganzen Republik die hierher kommen und teilweise jetzt mittlerweile mit ihren Mannschaften in der ersten Liga spielen wo wir ja wieder hinwollen, die aber trotzdem sich bewusst mit Partnerinnen, Partner an eine Karte kaufen und sagen Flutlichtspiel im Rollstadion, Viehgepilz oder Currywurst von Döninghorst.

00:58:54: dabei was gibt es denn geileres?

00:58:55: Ja ich glaube das ist ja das was Buchenhaus so besonders macht.

00:58:58: Also egal wovor wer jetzt gerade spielt Du hast so einen Wiedererkennungswert, den du im Buchen auch hochhalten musst.

00:59:05: Weil das ist schon was Besonderes finde ich dann.

00:59:07: Find' ich auch!

00:59:08: Ich find', dass es einzigartig.

00:59:09: Ich hab dich kenn'nass sonst nirgendwo...

00:59:11: Also ich find'... Das passt zusammen und da müssen die Leute wirklich weitergehen glaube ich.

00:59:15: Und das machen die ja das glaube ich euch.

00:59:16: Ich glaub'e auch, dass die Jugend das jetzt gerade ein bisschen auffängt alles auch.

00:59:21: Dieses Weitergeben oder Sturzmacht

00:59:25: für den Buchen.

00:59:25: Guck mal, hundertprozentig auf jeden Fall.

00:59:27: Also ich produziere die Wurst nicht?

00:59:30: Ich hatte da bisher, also wir hatten ja vorher keinen Kontakt miteinander.

00:59:34: Und das ist ja keine Werbeveranstaltung hier.

00:59:36: Ich wollte mit dir sprechen weil es mich interessiert hat wer dahinter steckt und wie derjenige tickt.

00:59:41: aber ich propagiere schon seit zwanzig Jahren dass das egal ist wo es der Welt ist.

00:59:45: Ja danke dir.

00:59:46: Schmeckt ja auch

00:59:47: gut.

00:59:52: Hat sie Spaß gemacht?

00:59:53: Hat super Spaß gemacht.

00:59:54: Also sehr interessant, so ein Podcast oder wie.

00:59:56: das war der erste für mich und...

00:59:58: Da hat sie angefühlt als es jetzt schon Tausende gab!

01:00:00: Nein aber ich fand's super, muss ich sagen.

01:00:02: Und ja was ich mitnehme aus diesem Gespräch ist dass was du auch ganz oft angesprochen hast glaube ich was man glaube ich als Unternehmer oder als Firma, als Familie gar nicht so wahrnimmt wie wir in der Ostenhaltsstellung bei anderen Leuten wiederkommen.

01:00:19: Man sieht immer, ja, Döninghaus kennen viele und ich glaube das wird dann mal erst bewusst wenn man wirklich direkt darüber spricht oder so wie jetzt mit dir da drüber gesprochen hat und du kennst ja auch viele Leute und wo du gesagt hast auch Maria Alm

01:00:33: etc.,

01:00:34: diese ganzen Sachen.

01:00:35: Und ich glaube es wird am ersten bewusst oder wird wahrscheinlich nach dem Podcast erst einmal gewusst, dass der Bruchte ist doch haben wir doch schon was geschaffen, wo er sagt, wo man stolz drauf sein kann, was nicht too big is aber trotzdem Ein guter Mittelstand, wo wir Sachen ... Wir können.

01:00:53: oder auf das, was wir geschaffen haben mit der Familie und so.

01:00:56: Da können wir stolz sein, mit meinen Mitarbeitern.

01:00:58: ohne die will sowieso nicht gehen?

01:01:00: Das möchte ich immer noch herausheben weil ich glaube, dass müsste jede Firma muss das genau wissen, die werden nur so groß hauptsin ein Restaurant ist oder andere große Firmen Ohne ihre Mitarbeiter funktioniert es halt nicht.

01:01:12: Und du musst natürlich dann als Führungskraft auch Das Widerspiegeln und auch in einer Art Vorbild sein für die Leute, wo sie sagen so das machen wir gerne was wir machen.

01:01:24: Auf jeden

01:01:25: Fall.

01:01:25: Das ist wichtig und ja aber das hat man jetzt ein bisschen.

01:01:27: aus diesem Gespräch habe ich so verinnerlicht dass es auch doch etwas besonderes ist.

01:01:35: Du nimmst das ja gar nicht so wahr wie es ist.

01:01:37: Ja

01:01:37: weil du ständig dabei bist.

01:01:38: Genau, aber ich glaube wenn man das mal hört.

01:01:40: wahrscheinlich wenn sich irgendwann noch geht's nochmal rüber dann ist schon was.

01:01:44: Besonders.

01:01:45: Was soll ich sagen?

01:01:46: Hörst du bitte auf der Terrasse abends, wenn als erstes die Wurst auf den Grill kommt mit deinem Jungs und deiner Frau?

01:01:54: Weil sie waren ein großer Teil.

01:01:55: jetzt bin ich fast emotional dieser Folge hier.

01:01:59: Ich rekapituliere das hinter der echten und Döninghaus an dir geschulte Sitz, der ohne Süßholz Braspeln zu wollen habe ihn nicht nötig ziemlich sympathisch ist.

01:02:10: Danke!

01:02:11: Echt geblieben wie seine Wurst ... eine klare Haltung hat.

01:02:14: Total verlässlich im Punkt der Qualität, aber ich glaube auch in allen anderen Dingen... Ich bin dankbar dass ich hier sein durfte und das du uns hast und damit beende ich es auch so tief in dein Herz hast gucken lassen an einer oder anderen Stelle.

01:02:28: Da würde ich sagen, das macht dich auch ein Stück weit

01:02:29: aus!

01:02:30: Danke dir Herr Bassi

01:02:31: Und euch da draußen?

01:02:33: Ja, das war wieder ein Arbeit bei die echte Dunning House Currywurst.

01:02:40: Mir hat's extrem viel Spaß gemacht.

01:02:43: Ich kann von meiner Bucket List einen Punkt streichen.

01:02:46: Ich mache ein Haken hinter Podcast bei Döninghaus mit Dirk Schulz, ich habe es endlich geschafft.

01:02:51: Platz für was Neues?

01:02:53: Ich sage es wie immer!

01:02:56: Passt auf euch auf.

01:02:57: wir bleiben in Arbeit.

01:03:00: In Arbeit ist eine Westwind Story

01:03:03: Host

01:03:04: Sebastian Matthias Skotnik Exklusiver Partner Expertiv Redaktion und Produktion Westwind Stories.

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